PDA

Vollständige Version anzeigen : Kriegsfilme


MrTrial
10.04.2002, 21:42
Was für Kriegsfilme (eigentlich ist ja jeder Kriegsfilm ein Antikriegsfilm, oder?) habt ihr schon gesehen und wie fandet ihr Sie? Also ich bin seit ner guten Zeit sehr interssiert an solchen Filmen. Ich bin aber kein Militarist oder so! Wehrpflicht sucks(wenn sucks etwas schlechtes meint; ich werd' es nie lernen)

_1073944822
10.04.2002, 21:57
die geben sich hier die klinke in die hand -
wie wärs langsam mal mit 'ner parental advisory :D

THE CAG
10.04.2002, 21:58
Also der beste Film ist meiner Meinung nach Die Brücke von Arnheim !
Er hat eine packende Handlung und ist auch etwas dramatisch !

The_Spec
10.04.2002, 22:00
Es ist bestimmt nicht jeder Kriegsfilm ein Anti-Kriegsfilm, das wär ein bißchen naiv oder? We were soldiers, Black Hawk Down, Hamburger Hill, Enemy at the Gates z.B. : alles Kriegsfilme.

_1073944822
10.04.2002, 22:05
das hamburger hill kein antikriegsfdilm ist glaubst
du ja wohl selber nicht. in dem film wird ein absolut
hirnrissiges manöver in einem absolut hirnrissigen krieg
geschildert. übrigens wurde hamburger hill selbst von seinen
machern als antikriegsfilm deklariert.

Ojokoltsa
10.04.2002, 22:08
Jau, da kann ich Mendez nur zustimmen, irgendwie'n alter Hut das!

Na ja, gesehen habe ich einige Kriegsfilme, die wenigsten davon waren Anti-Krieg-Filme. Dennoch, einer meiner liebsten Filme kommt aus diesem Genre: Das Boot.

_1073944822
10.04.2002, 22:10
yo, das boot ist echt fett. ich hab' die fünfeinhalb stunden version. :D

Ojokoltsa
10.04.2002, 22:25
Und genau das finde ich echt mau, daß sie das Teil nicht endlich mal auf DVD pressen! Ich meine, dafür ist dieses Medium prädestiniert!
Aber nein, wir gondeln immer noch mit dem albernen Directors Cut durch feindliche Gewässer, den auch noch die Briten pressen mußten, weil in D keiner'n Hintern für'n genialen Film hochbekommen hat! :rolleyes:

The_Spec
10.04.2002, 22:43
Ist eine Interpretationssache. Find die dünne Linie zwischen realer Darstellung und anti-darstellung. Naja, nicht zu vergessen verherrlichung, aber darum gehts nicht. Gut da kann man sich streiten, aber bei den anderen stimmst du zu, ja?

_1073944822
10.04.2002, 22:50
ich kann da nich' mitreden, die kenn' ich nämlich nich'.

The_Spec
10.04.2002, 23:02
aso, dann frag ich später nochmal

Ingramosch
10.04.2002, 23:37
Die Brücke von Arnheim -> guti :D
Die Brücke -> ganz nett
Das dreckige Dutzend -> guti
Steiner - das eiserne Kreuz -> guti
Full Metal Jacket -> guti

Guck (Anti-) Kriegsfilme eigentlich ganz gerne, deshalb meine Bewertungen alle ganz gut :D Hab sicher noch ein paar mehr gesehen, aber da fallen mir grad die Titel ned von ein :D

Ingramosch

MrTrial
10.04.2002, 23:52
wie siehts aus mit Sounds of war, Apocalypse now!, (three kings) ?

Also ich habe Apo.Now erst einmal gesehen, und das hat mir gereicht. Vielleicht ist der Film doch zu tief sinnig für mich, aber irgendwie war er in der zweiten hälfte sehr verwirrend, fand ich.

Ach ja. Tigerland kann ich nur empfehlen! Da gehts um nen GI der sich gut im Kriegsrecht aus kennt und anderen hilft aus der Army raus zu kommen, und damit zu überleben, weil Tigerland war doch dieses Vietnamvorbereitungslager, weil die Ammis gemerkt haben, dass die Soldaten alle gleich abkratzen wenn sie unvorbereitet nach Vietnam gehen.

Ojokoltsa
11.04.2002, 11:11
Tigerland ist in der Tat sehr gut. Vor allem die vielen neuen Gesichter und gleichzeitig sehr guten Schauspieler, sind mir bei dem Film aufgefallen.

Apocalypse Now fand ich damals, wo ich ihn zum ersten Mal gesehen habe – Jahre ist es her – gähnend langweilig. Nun habe ich ihn mir, wo die Redux Version erschien, ein weiteres Mal im Kino angekuckt und schlußendlich diese als DVD zugelegt. Ich muß gestehen, um so öfters ich den Film kucke, desto interessanter wird er für mich, und ich entdecke immer wieder neues, worüber ich ein wenig nachdenken kann. Zugegeben, er ist nicht mehr zeitgemäß, aber auf seine ganz eigene Art, vermag er es ein wenig wie kein anderer Film, den ich kenne, die Absurdität und die Wirren eines Krieges darzustellen.

Three Kings ist ein verdammt netter Action-Streifen, über den man hie und da auch ein wenig lachen kann. Vor allem die Stilmittel sind sehr interessant. Er läßt, wenn man denn will, ein wenig Kritik an dem Feldzug, dem er sich als Hintergrund bedient, durchscheinen. Aber es ist nichts desto trotz ein typisch amerikanischer Action-Film. Er zählt übrigens zu meinen liebsten.

Warzenschwein
11.04.2002, 11:44
Hmmm ...
Vor ein paar Wochen lief im NDR ein zweiteiliger Fernsehfilm
"Warrior" hat den jemand gesehen ... ging um den Einsatz britischer Soldaten im Bosien - war unangenehm realistisch und kein bischen dazu geeignet falsch verstanden zu werden (anscheinend haben hier ja einige 'ne Vorliebe dafür Anti-Kriegsfilme falsch zu verstehen).
Übrigens kab es glaub ich nur zwei Kampfszene - die waren aber mehr als grausam ... eben realistisch ... und voralledem - Der ganze Film war frei von pathos oder nationalgetue ...

Über Black Hawn Down müssen wir doch nich wirklich reden oder - 'ne Haufen Amerikanische Soldaten darf Nigger umballern ... echt toll ... (Hat den eigentlich der KKK finanziert) ... find's schon eher schlimm das sowas hierzulande in die Kinos kommt ... naja können sich Scharpings Jungs dann angucken wenn sie dahin fliegen - oder wohl eher nich - bin mir ziemlich sicher richtige Soldaten finden sowas eher zum weinen ...

DARKE
11.04.2002, 12:21
@Warzenschwein: und wieder lästert einer ohne eigentlich ahnung zu haben... Wenn du BHD verstehen willst lies das buch oder schau den Film -> ich glaube nicht das du die aussage verstanden hast. Und der vergleich mit dem KKK war dermassen daneben, das ich da nicht weiter drauf eingehe ...

Tigerland habe ich neulich auch versucht zu sehen, aber ich hab den nach 20 minuten ausgemacht, mich geärgert das ich die 4Eur zum leihen bezahlen musste -> selten einen so schlechten film gesehen !

Apocalypse Now Redux: Hammer Film ! Rockt absolut auf DVD, auch wenn er im 2. teil etwas undurchsichtig wird ;)

The Mell
11.04.2002, 15:18
kriegsfilme die 46.
das hier noch keiner en link zu nem anderen thread gepostet hat...;)

was antikriegsfilme angeht:
Die Brücke
Im Westen nichts Neues
Apocalypse Now Redux (echt genial gemacht, das ende ist ein wenig zäh aber es gehört einfach dazu...)

hinzu kommen dann noch en dutzend vietnam-trauma-filme:
FullMetalJacket, HamburgerHill, Platoon, etc etc

dann die ganzen WK2-klassiker, wobei da schon wieder viele hollywoodmäßig zum kriegsfilm werden(wie vietnam auch)weil man anscheinend früher halt doch ne scheuklappenpolitik in der richtung betrieben hat...

was WK2 angeht is meiner meinung eigentlich nur noch Stalingrad zu den guten Antikriegsfilmen zu zählen

ich habs bisher auch immer noch nich geschafft den russischen film zu sehen, "Panzerkreuzer ..." oder so ähnlich, der soll ja auch noch sehr gut sein...

zu Black Hawk Down kann ich ja eigentlich nix sagen da ich weder buch noch film kenne aber ich meine mal auf ARD im abendprogramm das ende eines berichts drüber erwischt zu haben und der schlußkommentar war der art:
"amerikanische propaganda im hollywoodstil fürs kino"
oder so ähnlich
seit dem habe ich irgendwie das interesse dran verloren...und dann hab ich was drüber im OFT-forum gelesen im thread War-Movies:Relaunch (selber suchen macht schlau;))
jetzt ist es aus bei mir was den film angeht...
mehr als ne nette abendunterhaltung räum ich ihm von vorne weg nich mehr ein...

The_Spec
11.04.2002, 15:28
@warze
Diese Bewertung wird BHD wirklich nicht gerecht, ausserdem solltest du dir mal ins gedächtnis rufen das diese schlacht wirklich stattgefunden hat, deine blöden KKK assoziationen kannst du dir also sparen. Die jungs haben sich nicht ausgesucht wo sie kämpfen. Jeder "richtige" soldate wird den Film verstehen, denn er zeigt richtige soldaten im Kampf, darum gehts schliesslich in BHD. Wenn du hintergründe, politik und einen kritischen ansatz in dem film vermisst, dann geb ich dir recht, aber das was er zeigt tut er sehr realistisch.

Was Tigerland angeht scheint es mir so als ob du kriegsaction oder sonst was erwartet hast. Meiner meinung nach war der film sehr intelligent gemacht. Ist der hintere abschnitt von Apo nicht gerade der wichtigste, der psychologisch traumatischste? Ich meine, am anfang ist es ja eher normal gehalten, am ende wirds wirklich dunkel. Nicht das ich das so besonders durchgesehen hab, ich wollts nur mal bemerken.

DARKE
11.04.2002, 15:54
Nein, ich habe bei Tigerland keine kriegsaction erwartet... Der Inhalt war ja auf dem Cover zu sehen - klang auch ganz gut soweit.

Aber nach 20-30 minuten ginngen mir diese sinnlosen Dialoge und Drillszenen dermassen auf den Geist das ich den Film einfach abschalten musste - und das passiert mir nur alle par jahre mal...

Normal sehe ich jeden film zuende, und sei es nur um darüber zu lästern =)

DARKE
11.04.2002, 15:57
Und wenn in Tigerland irgendwo was hintergründiges war, muss es sehr gut versteckt worden sein...

Die Dialoge waren wirklich zum schreien dämlich ! Und das meinte nicht nur ich, sondern alle anwesenden...

MrTrial
11.04.2002, 16:03
Also Apoc.Now! habe ich erst einmal gesehen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass mit der steigenden Views das Interesse und Verständniss steigt, da gibts mehrere Filme bei denen das so ist!

Aber nochmal zu den ANTIkriegsfilmen. Ok, nicht jeder Film ist ein Antikriegsfilm, aber (vielleicht ausser für Militaristen) zeigt nicht jeder Film wie scheiße der Krieg ist, vorallem mit steigendem realismus steigt auch der Antikriegsfaktor! Finde ich jedenfalls.

Three kings, war schon zimlich lustig, wollte ihn immer schauen, habs aber nie gemacht, bis im Saturn mal ein Angebot war; Three Kings für 11,- €, fand ich gut, und deshalb habe ich mal nen überraschungskauf gemacht, aber er war keine enttäuschung.
'Deshalb sind wir Marines die coolsten; wir haben die krassesten Taschenlampen' respekt, ne Maglite mit UV Birne.:D

The_Spec
11.04.2002, 16:36
Wie gesagt muss man unterscheiden ob krieg einfach nur gezeigt wird oder ob eine botschaft dabei ist. Man muss ja auch die einstellung der soldaten zeigen und die sollte negativ gegenüber krieg sein, bei einem anti-kriegsfilm. Wie real auch immer, bei mir reicht die blosse darstellung von kampfhandlungen nicht um es anti zu nennen. We were soldiers z.B. sehr brutal, sehr realistisch. Es ist aber ein film der die schlacht zeigen soll und an die soldaten erinnern soll. Höchstens Kritik am verhalten der regierung in vietnam, nicht am krieg selbst. Mel Gibson spielt einen sehr überzeugten soldaten, der darum betet seine feinde wegblasen zu können.
Übrigens, es heisst

'Deshalb sind die Special Forces so cool. Wir haben die krassesten Taschenlampen'

Wenn quoten, dann richtig. Über das krass bin ich mir aber auch nicht im klaren.

_1073944822
11.04.2002, 16:37
Originally posted by The Mell
was WK2 angeht is meiner meinung eigentlich nur noch Stalingrad zu den guten Antikriegsfilmen zu zählen
was bitte ist an stalingrad gut ? nicht nur geschichtsverklärend, sondern
einfach nur eine klischeeschlacht. ausserdem viel zu kurz um den gesamten
stalingrader winter zu veranschaulichen. die hauptfigur begeht eine
befehlsverweigerung nach der anderen als wärs die normalste sache
der welt.
ausserdem vermitterlte der film den eindruck, als hätte dort jeder gemacht
was er will. ne sorry - stalingrad war wirklich ein schlechter film.

MrTrial
11.04.2002, 17:47
'Deshalb sind die Special Forces so cool. Wir haben die krassesten Taschenlampen'

also es heist: 'deshalb sind die special forces so cool, wir haben die besten taschenlampen'

Hab mal schnell reingeschaut

zufrieden?