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Vollständige Version anzeigen : [Linux]Linux-Anfänger


Gast14062
03.09.2003, 15:34
Hi

Ich habe vor mich ein wenig in Linux ein zu arbeiten, weil ich es bald in meinem Studium brauche. Bin ein absoluter Newbie im Bereich Linux. Hatte es einmal drauf (Suse), bin aber sofort wieder umgestiegen. Und auch diese Hack-the-Planet-Schreib-Attaken die einige Mitstudenten fabrizieren, nur um ein Programm zum laufen zu bringen, haben mich nicht gerade begeistert.
Mir wurde Debian ans Herz gelegt, weil es relativ ausgereift, schon länger auf dem Markt ist,im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen einfach ist, und es eine sehr grosse Community hat. Jetzt zu meiner Frage:
Gibt es irgendwo im Netz ein vernünftiges Tutorial zur Installation und zur Bedienung?
Wenns geht in Deutsch. Habe vor, alles mit KDE zu installieren, so dass ich eine grafische Oberfläche habe.

Wie habt ihr angefange? Wo habt ihr euch schlau gemacht? Oder habt ihr einfach drauf los installiert? (was ich mir bei dem OS nicht wirklich vorstellen kann)

Vielen Dank schon mal für die Hilfe

]Deth[
03.09.2003, 15:41
Ich hab's zuerst mal mit Knoppix probiert, ist 'ne Selbststartende Linuxdistribution die man nicht installieren muss.
Hab aber mein inet nicht zum laufen gekriegt ;(
---> Cd wieder raus und ich hatte mein windows wieder :P

Gast14062
03.09.2003, 16:45
Knoppix kenne ich.
Will aber schon in Zukunft mehr beim Linux bleiben. Dewegen wäre ein festes OS schon besser.

Irgendwie so ne seite mit ner auflistung der Befehle in der Console oder so.
Alles was hilft nehme ich gerne entgegen.

AndyGR42
03.09.2003, 16:46
Hm. Zum einen, wäre das eigentlich was für den Linux-Hilfe-Thread gewesen. Zumal wir das Thema schon ein par mal durchgekaut haben. Benutze auch mal die Suchfunktion, vielleicht hilft es Dir ja schon.
Grundsätzlich würde ich für Anfänger SuSE (in aktuellen Versionen) schon empfehlen. Die Installation ist sehr ausgereift und durch die umfangreiche Dokumentation, welche im Lieferumfang enthalten ist, können auch Anfänger leicht zu einem funktionierenden System kommen.

Dark_Knight
05.09.2003, 18:35
Uhh... Debian..... einfach?
Nun ja. Es heisst das Debian eine der besseren Distris ist, aber das sie einfach ist sitmmt wohl nicht.
Es ist, im Gegensatz zu anderen Distris, schwerer zu installieren und ist, so wie ich das mitbekommen habe, sehr consolen (also bash, shell) orientiert.

SuSE, RedHat und Mandrake werden gerne für Einsteiger empfohlen, wobei ich im Moment Mandrake und RedHat fan bin. :)

Du kannst natürlich auch mit Debian anfangen, aber dann läufst du in gefahr, Linux vor Frust in die Ecke zu schmeissen.

coma2004
05.09.2003, 21:21
Da muss ich Dark_Knight zustimmen. Debian ist deutlich schwieriger zu installieren als alle anderen "grossen" Distributionen. Das meiste wird über die shell konfiguriert und es gibt relativ wenige GUI’s.

Knoppix: bietet sich dann an, wenn du nur das Handling mit Linux, ohne Installation, lernen willst. Es bietet alles was man als Anfänger so braucht.

Mandrake: ist Windows like zu installieren und bietet mit dem Gnome Desktop ein hervorragendes Workstation OS ab. Kann kostenlos heruntergeladen werden.

SuSE: ist komplett Deutsch und auch sehr einfach zu installieren. Mit Gnome oder KDE als Desktop und der grossen Hardware Unterstützung gibt es ein hervorragenden Workstation OS ab. In Europa sehr verbreitet und verfügt über eine sehr grosse deutschsprachige Community. Kann kostenlos heruntergeladen werden, jedoch keine ISO Dateien!

Redhat: ist mein persönlicher Liebling. Gehört mit Debian zu den sichersten und stabilsten Betriebssysteme und wird daher häufig als Server OS verwendet. Kann kostenlos heruntergeladen werden, alle 6 ISO Dateien.

Da du dich im Studium so oder so auch mit den weiteren Linux Distributionen (Slackware, NetBSD, FreeBSD etc.) befassen wirst, empfehle ich dir eine der 4 oben genannten Versionen zu testen. Sie sind alle relativ einfach zu installieren und sind standardmässig mit einem Desktop (Gnome, KDE) ausgestattet.

TAKTKONFORM
06.09.2003, 10:10
Tja, wie man es macht, macht man es verkehrt...

...@Dark_Knight:

Sicher, ich gebe Dir völlig recht, das Debian wirklich nicht leicht zu administrieren und zu konfigurieren ist, und vor allem sehr konsolenlastig ist.

Auf der anderen Seite ist Debian die wohl ausgereifteste und stabilste der derzeit vorhandenen Unix - Clones.

Ich muß gestehen, das ich einen kurzen Ausflug zu SuSe schnell wieder beendet habe, und wieder zu Debian zurückgekehrt bin, aus dem einfachen Grund, da sich SuSe immer mehr in Richtung Windows - Benutzerkomfort entwickelt, und dabei die gleichen Fehler macht, wie Microsoft.

Einen unschlagbaren Vorteil haben jedoch die konsolenorientierten Versionen, sei es nun Debian, Mandrake oder auch RedHat, sie alle bieten den besten Lernfaktor.
Denn dadurch das man gezwungen ist, sich selbst in die Config-Strukturen der Programme zu kämpfen, und diese auch zu verstehen, bleibt bedeutend mehr, in wesentlich kürzerer Zeit, bei einem hängen, als wenn man dem ausgereiften Installationalgorithmus von SuSe benutzt.

BtW:
Es gibt eine Debian - Version die mit einer sehr ausgereiften Installationsroutine daherkommt, und einem die Wahl lässt per Hand zu konfigurieren oder mit Hilfe der YAST, Corel Linux.

Ich kann Dir Debian nur empfehlen, aber gerade bei Linux scheiden sich die Geister hier, da jeder eine andere Meinung hat, meist sich dann auf das System bezieht, auf dem er einmal angefangen hat, und das war bei mir nun mal Debian.

noch nen netten Tag
Baghira

Dark_Knight
06.09.2003, 17:03
Debian benutzer haben den großen Vorteil, Linux in und auswendig zu kennen, weil sie eben mit Linux arbeiten und nicht mit dem X11 System. Wenn man viel gedult hat und sich wirklich von der ersten Stunde an mit Linux auskennen will, sollte zu Debian greifen.
Wer sich aber lieber so neben bei und Stück für Stück an Linux rantasten will (so wie ich z.B.) sollte zu einer anderen Distri greifen.

Zumindest sehe ich das so :)

Aber eine Möglichkeit bleibt immer: einfach mal ausprobieren :)

Fist87
19.10.2005, 23:46
Also Meister! Wenn du in Linux einsteigen möchtest, dann mache es z.B. wie ich damals! Mich hat Linux irgendwie in seinen Bann gezogen! Folgendes ist nur ein Tipp und beschreibt, wie ich angefangen habe!

1. ich hatte mir damals die 8.2 Professional von SuSe gekauft.
2. habe ich mir das Buch "Linux - Instalation - Konfiguration & Anwendung" von Michael Kofler gekauft. Dieses Buch kann ich nur empfehlen!

In diesem Buch wird man von der installation bis zur Konfig. begleitet und eingewiesen. 1A also!

als Anfänger -Debian- auszuprobieren => rate ich ab... aus den selben Gründen wie es meine Vorredner bereits weitgehend erörtert haben. Das gen. Buch mit seinen unzähligen Seiten & Kapiteln habe ich durchgeackert und jetzt habe ich ein recht breites Basis Wissen über Linux.

Jedoch möchte ich auf mein geliebtes "Win2k" nicht versichten, deshalb wählte ich den Bootmanager "Grub" um weiterhin in meiner vertrauten Umgebung arbeiten zu können.

Aber wie gesagt, entscheide du! Ich habe meistens leiber ein Buch in der Hand, in dem ich lesen kann als ein e-Book etc.

Aber wie immer pflege ich zu sagen, JEDER DAS SEINE !!! ;)