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Alt 06.08.2004, 12:50   #4
Lucifer
Arsch des Monats :o)
 
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Ok, also ich spiel mal ein wenig des Teufels Advokaten. Persönlich bin ich nicht unbedingt ein scharfer Gegner von Kriegsspielen und realistischen Szenarien. Auf der anderen Seite finde ich zum Beispiel sowas wie Kuma/War (http://www.krawall.de/artikel.php?s=&artikel_id=10615) doch ein wenig ..öh.. geschmacklos. Was nichts daran ändert, dass es auch eine gewisse perverse Faszination an sich hat, die Jungs aus den Nachrichten im Spiel zu jagen...naja. Im Einzelnen:

@Nomad: Gut, aber hast du früher "Vietnamkrieg" gespielt? Es geht ja nicht um das Thema "Krieg" oder "Kampf" im allgemeinen, sondern darum, dass man sich eines Themas bedient, mit dem viele erstmal "Folter", "Chemische Kriegsführung" etc. verbinden. IMO macht das schon einen Unterschied.

@Axel: Wenn du sagst "Soldaten zu töten wird dann einfach Mittel zum Zweck" und andererseits aber findest, dass Blut und Realismus dringend sein müssen, dann passt das aber IMO nicht ganz zusammen. Im Grunde isses doch so: Wir haben alle den Vietnamkrieg und gerade in D natürlich auch den Zweiten Weltkrieg so oft im TV vorgesetzt bekommen, als Doku und als Film, dass es irgendwie schon cool ist diese bekannten Szenarien nun mittels 3D Engine zumindest ein bisschen "nacherleben" zu können.

Was ich definitiv nicht unterschreiben würde ist, dass ich an irgendeiner Stelle eines Krieges gerne live dabei wäre. Keine Ahnung, was dir da vorschwebt, aber weder will ich tatsächlich sehen wie vor mir Menschen niedergemäht werden noch möchte ich echte Kugeln um meine Nase fliegen haben. Das überhaupt ein Krieg nahe genug stattfindet, dass ich ihn irgendwie miterleben könnte, fände ich schwer ablehnenswert.

Andre
Krawall.de
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