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Alt 06.01.2011, 08:23   #1
ZMaster12
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Let's Fail - Encodingwissen/Video Encoding Guide

Hier ist er nun, mein kleiner Guide fürs Let's Fail-Encoding mit x264 ... Hurra! \o/


Vorwort:
Alles folgende basiert überaus stark auf Brother Johns Encodingwissen, und meinen eigenen, 6-wöchigen Erfahrungen mit der Enkodierung von Frapsmaterial.
Ich werde hier nicht, wie ursprünglich einmal geplant, einen kleinen Einblick in die Arbeitsweise von Encodern geben, sondern lediglich ein mehr oder weniger Schrittweise abzuarbeitendes Tutorial bieten - welches hoffentlich bestmögliche Ergebnisse für zukünftige Fails garantiert.
Wer aber etwas tiefer in die Materie einsteigen und sich etwas Grundwissen aneignen will, dem sei die schon verlinkte Seite sehr ans Herz gelegt. Ich denke nicht dass man im Deutschsprachigen Internet einen besseren Einstiegsguide findet der so verständlich und spannend Grundlagen vermittelt

Noch einmal: Alles folgende ist aus eben jener Seite (und den Weiten des Internets) extrahiertes Wissen, vermengt mit meiner eigenen, sehr bescheidenen Erfahrung im Umgang mit x264 und dem mkv-Container.
Wer Fehler findet, der behalte diese bitte nicht für sich, sondern teile sie mir hier oder per PN mit, vielleicht ist ein Mod ja dann so nett und editiert die entsprechenden Stellen.


Da hier in den K-Foren anscheinend - leider! - die Anchor-Tags deaktiviert oder nicht integriert wurden, kann ich den Beitrag nicht schön gliedern. Ihr müsst also bei Bedarf scrollen oder nach den Titeln der Kapitel suchen.

Legen wir los.


Inhalt:
1. Einige Grundlagen
2. Verwendete Software
3. Einstellungen und Vorarbeit
4. Das Encoding und unser erstes Video, endlich
5. Advanced Shit
6. Anmerkungen



1. Einige Grundlagen
Es folgt etwas Text, den ich jedem, der noch nicht weiß was ein Container und Interleaving ist, was man unter Makroblocks versteht, oder wo der Unterschied zwischen 1-Pass und 2-Pass Encoding liegt, sehr empfehlen möchte. Es lohnt sich hoffentlich

In diesem Kapitel behandeln wir sehr kurz die allernötigsten Grundbegriffe der Videowelt, dass wir später vom gleichen Grundwissen ausgehend die nächsten Teile behandeln können.
Zunächst einmal ist ja jedem klar wie ein Video an sich funktioniert: Bilder werden so schnell aneinander gehängt, dass, fürs menschliche Auge jedenfalls, flüssige Bewegungen entstehen.
In unserem Zusammenhang übernimmt das die verwendete Aufnahmesoftware in den Spielen. Die meisten bekannten Programme, allen voran Fraps, behandeln dabei die vom Spiel gelieferten Bilder nicht weiter und hängen sie einfach in riesigen Dateien aneinander. Ohne Kompression erhalten wir also 2-3minütige und für diese Länge viel zu große Videodateien.
Wie sind solche Videodateien aber eigentlich aufgebaut? Und wie werden sie gespeichert? Auf einem digitalen Speichermedium ist unser Video ja im Endeffekt nichts als eine Folge von Bits. Da wir aber nicht nur Bild-, sondern auch Tondaten aufnehmen (sonst wärs ja langweilig), muss die Abspielsoftware irgendwie auf beides gleichzeitig zugreifen - und eben dies geht in einer einzigen Folge von Bits nicht. Man könnte natürlich zuerst alle Bilder speichern, und direkt dahinter dann die komplette Tonspur ablegen. Ein Player müsste dann jedoch die ersten paar Bilder aus dem Speicher holen, und dann ans Ende der Datei springen um an die zugehörigen Tondaten zu kommen. Bei normaler Festplattentechnik ist das sehr unökonomisch und würde unzählige Lesekopfsprünge verursachen, von Filmen auf CD ganz zu schweigen - nicht schön.
Aus diesem Grund werden die Bild- und Tondaten in winzige Stücke gehackt und abwechselnd in einem Bitstream gespeichert. Diese Technik heißt Interleaving. Nun kann der Player sich die erste paar Bits holen, den darin enhaltenen Ton und die Bilder verwursten und uns gleichzeitig anzeigen, während er schon wieder die nächsten Daten holt. Das funktioniert sequenziell und es ist im Idealfall kein einziger Sprung des Lesekopfes notwendig um das Video komplett abzuspielen.

Jetzt sind wir an dem Punkt an dem wir uns die 2 grundlegenden Bestandteile einer digitalen Videodatei anschauen können:
- Der Container
- Die Daten

Der Container ist die Struktur die um unsere Bild- und Tondaten herumgepackt wird, um dem PC mitzuteilen wie die Daten zu lesen sind, z.B. auch im Sinne des eben besprochenen Interleavings. Zusätzlich übernehmen aktuelle Container Sachen wie mehrere Tonspuren, Untertitel, unterschiedliche Formate, Kapitel, usw. usw.
Der Container entscheidet meist auch über die Dateiendung einer Videodatei:
Die von Fraps aufgenommenen .avi-Dateien liegen in einem Audio/Video Interleave-Container, welches ein ziemlich angestaubtes, inzwischen fast 20 Jahre altes Containerformat ist.
Am Ende dieses Tutorials werden wir .mkv-Dateien erstellt haben. Das steht für den Matroska-Container, der heutzutage wohl zu den beliebtesten und besten Containern zählt.

Die Daten sind die realen Bild- und Tondaten die vom Player irgendwie verarbeitet werden um sie anzeigen zu können.
Hier greifen nun die Begriffe Codec bzw. Encoder und Decoder. Das Wort Codec ist dabei nichts anderes als ein Kunstwort aus Coder und [/i]Dec[/i]oder.
Ein Encoder ist Software, die Videos in bestimmte Formaten erzeugen kann, aber nicht zum Abspielen derselben taugt.
Ein Decoder ist das Gegenstück zum Encoder und eignet sich zum Abspielen von bestimmten Formaten, jedoch nicht zum Erstellen.
Und ein Codec ist, wie schon gesagt, beides in einem Programm.


Wir beschäftigen uns an dieser Stelle leider nicht mit der Arbeitsweise eines Encoders, weil das noch ein paar Seiten mehr Text erfordern würden, aber ein paar Worte müssen trotzdem sein:

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten für einen Encoder, ein Video zu komprimieren:
- Die Intraframe-Kompression
- Die Interframe-Kompression

Die Intraframe-Kompression beschäftigt sich damit auf Einzelbildebene Speicherplatz einzusparen. Das ist direkt vergleichbar mit Bildkompression wie man es von JPEG oder PNG kennt. D.h. jedes einzelne Bild der Videodatei wird, ohne Beachtung der anderen Bilder, mit bestimmten Verfahren mehr oder weniger geschrumpft. Es gibt Encoder die genau das tun, ohne andere Kompressionsmethoden zu verwenden, zum Beispiel Motion JPEG (MJPEG).

Die Interframe-Kompression hingegen beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, mit Methoden die Ähnlichkeiten in aufeinanderfolgenden Bildern suchen und diese geschickt weiterverwenden. Dadurch lässt sich massiv mehr Speicherplatz sparen als durch reine Intraframe-Kompression.
Weitere Details hierzu, wie zum Beispiel I-, P-, oder B-Frames, sprengen hier den Rahmen. Wer sich aber etwas mehr dafür interessiert sei noch einmal auf die wunderbare Einführung von Brother John verwiesen

Weiterhin gibt es wiederum zwei grundlegende Möglichkeiten, auf welche Art und Weise wir ein Video nun encodieren wollen:
- 1-Pass encoding
- 2-Pass encoding (n-Pass encoding, wobei alles größer 2 hier uninteressant ist)

Ich versuche das mal, ohne weiter auf Details einzugehen, recht verständlich zu erklären. Dazu ist aber noch etwas Wissen sehr nützlich:
Wenn sich ein Encoder ein Video anschaut, dann sind ja gerade die Methoden der Interframe-Kompression am interessantesten.
Grob gesagt muss der Encoder also im Verlauf eines Encodingvorganges entscheiden welche Teile des Bildes sich in vorhergehenden oder nachfolgenden Frames oft wiederholen, ob sie eventuell zwar gleich geblieben sind aber sich um ein paar Pixel verschoben haben (sich bewegendes Hauptmenü, Fadenkreuz, Jump'n'Run Levelteile, etc...), usw. usw.
Danach werden nicht mehr in jedem Frame des Videos die volle Bildinformation gespeichert, sondern in bestimmten Frames, so vielen wie möglich natürlich, nur Informationen über Änderungen im Bild seit dem letzten "Haupt"-Frame, oder sogar vorausgreifend in einem nächsten Frame. Hier gibt es viele Basiswissen über I-, P-, und B-Frames, Makroblocks, Partitionierung derselben, Quantisierung, o.ä., das hier weiterhelfen würde. Nicht von den Begriffen verwirren lassen, ist nämlich eigentlich gar nicht so schwer wie es sich anhört. Trotzdem sind das weitere 5 Absätze die ich nicht zu tippen bereit bin, deswegen nur soviel:
Der Encoder setzt alle paar Frames einen "Haupt"-Frame mit der vollen Bildinformation, und zwischen diesen Frames passieren lustige Dinge die viel Speicherplatz sparen. Außerdem wird ein Bild immer in Makroblocks geteilt, im Fall von x264 (unserem Encoder) in 16x16 Pixel große Bildteile. Diese können wiederum partitioniert werden, um Bewegungen von Objekten über Blockgrenzen hinaus effizienter erkennen zu können. Daher kommt auch der sicherlich bekannte Effekt der Blockbildung bei vielen Internetstreams geringer Qualität: Ein Bild das nur noch aus 16x16 Pixel großen Teilen zu bestehen scheint und sehr hässlich wirkt. Als gutes Beispiel dienen hier die Höllenschlundfahrten in Snake213's Doom³-Fails (wenns z.B. aus der Hölle raus fliegend durch den blutigen Tunnel geht, als Zwischensequenz), oder auch die ersten Jagged Alliance 2-Fails von Zurbinjo, bei Bewegung der Kamera.

Aber wie auch immer ... nun haben wir das etwas geklärt und können uns den Begriffen 1-Pass- und 2-Pass-Encoding zuwenden:
Beim 1-Pass Encoding geben wir dem Encoder eine einzige Chance von vorne nach hinten durch das Videomaterial zu laufen, sich alles anzuschauen, und sofort, anhand bestimmter Parameter die wir vorher festlegen, Entscheidungen bezüglich der Komprimierung des entstehenden Videos zu treffen.
Es wird also versucht durchweg einen bestimmter Qualitätsfaktor einzuhalten. Dieser wird hauptsächlich durch einen Parameter festgelegt, den sogenannten Quantizer. Das ist für uns einfach eine Zahl zwischen 1 und 51, die regelt wie qualitativ hochwertig das Video denn werden soll. Kleinere Zahlen bedeuten weniger starke Kompression und bessere Qualität, höhere Zahlen hauen mehr Details aus dem Video. Normale Werte liegen zwischen ungefähr 18 und 25 - 18 für qualitativ hochwertige Resultate bei größeren Dateien, 25 und mehr für immer kleinere, "schlechtere" Videos.
x264 bietet nun eine schöne Methode diesen Quantizer in einem 1-Pass Encoding effektiv anzuwenden: Das CRF-Verfahren (Constant Rate Factor). Dieses Verfahren berücksichtig ein bisschen wie das menschliche Auge in schnellen bzw. langsamen Szenen Details wahrnimmt, und ändert den Quantizer um einen Basiswert herum je nach Szene, um am Ende ein möglichst optimales Ergebnis zu erhalten.
Kurz also das 1-Pass Encoding: Ein Durchlauf, ungefähre Qualitätsangabe in einer Zahl, meist zwischen 21-25 für unsere Zwecke, und am Ende kommt eine Datei unbestimmter Größe heraus - eben je nachdem wieviele schnelle oder langsame und komplexe oder detailarme Szenen in unserem Video vorgekommen sind. Wir können uns bei richtiger Wahl des CRFs sicher sein dass am Ende alles erkennbar und von guter Qualität ist.

Demgegenüber steht das 2-Pass-Encoding:
Hierbei läuft der Encoder zweimal über das gesamte Videomaterial und kann so Entscheidungen treffen die am Ende ein Video mit einer vorher gewünschten Dateigröße produzieren.
Beim ersten Durchlauf werden Daten über den Aufbau und die Komplexität des Materials gesammelt und gespeichert. Zum Beispiel entscheidet der Encoder hier an welcher Stelle am Besten "Haupt"-Frames gesetzt werden, usw.
Beim zweiten Durchlauf werden diese Daten dann verwendet um ein Video zu erstellen, das genau eine vorgegebene Dateigröße trifft.
Der Vorteil ist hier: Wenn man sein Videomaterial ungefähr kennt, was bei unseren Aufnahmen ja der Fall ist, weil wir meist mehrere Teile eines gleichen Spiels failen, kann man relativ schöne Ergebnisse erzielen, und weiss vor dem Druck auf den "Start"-Knopf wie groß die Datei am Ende exakt wird.

Keines der beiden Verfahren ist besser oder schöner als das andere. Es sind nur zwei verschiedene Ansätze, die beide unterschiedliche Vor- und Nachteile bieten. Wer nun was verwenden will, das bleibt im Endeffekt euch überlassen.
Im Tutorialteil stelle ich beide Methoden vor.

Wie schon öfter erwähnt verwenden wir in diesem Tutorial den x264-Encoder, der sich durch exzellente Einstellmöglichkeiten und Leistung auszeichnet.

Es gibt noch einiges weiteres grundlegendes Wissen welches auch in diesem Zusammenhang viel weiterhelfen würde, allerdings sprengt das dann langsam den Rahmen dieses Tutorials. Insbesondere fehlt hier
- Erklärung der Videostandards (MPEG-2, MPEG-4)
- Audioformate (Dolby Digital, DTS, MPEG-1 Part 3 Layer 3 - auch bekannt als MP3, Vorbis, PCM)
- Einführung verschiedener Videocodecs (DivX, Xvid, x264)
- Einführung verschiedener Audiocodecs (MP3, Vorbis, AAC, AC-3, DTS)
- Eigenschaften eines Videobilds, wie z.B. Auflösung, Display Aspect Ratio (DAR) vs Pixel Aspec Ratio (PAR)
- Die schon angesprochenden P-, B-, und I-Frames
- Quantisierung, Makroblocks und deren Partitionierung
- uvm...

Manche der genannten Sachen sind für uns nicht sehr wichtig, da wir keine DVDs bearbeiten oder ausgefallenere Sachen anstellen wollen.
Unsere Quelldaten sind in einer festen Auflösung mit fester DAR, wünschenswerterweise 16:9, mit fester PAR, und meist ohne schwarze Balken.

Ein paar der Punkte genauer zu kennen wäre trotzdem recht hilfreich, und falls wir später etwas benötigen versuche ich es dann im Tutorialteil noch zu erklären.

Damit hätten wir aber erstmal die grundlegendsten aller grundlegenden Grundlagen geklärt. Wer nur noch Fragezeichen überm Kopf hat: Das macht auch nichts, jetzt folgt leichtere Kost, der man hoffentlich auch ohne Grundwissen weitestgehend folgen kann




2. Verwendete Software
Hier ist nicht viel nötig, die eigentliche Hauptarbeit wird von einem einzigen Programm erledigt, welches dankenswerterweise auch noch einfach zu bedienen und sehr performant ist.

Es handelt sich um das freie StaxRip.

Einfach herunterladen, an einen Wunschort entpacken, und fertig ist die Sauerei.
(Wer noch nicht Win7 verwendet muss eventuell vorher noch .NET 3.5 installieren).
__________________
Homöoparty: 200 Gäste und ein Bier
=====
Zitat:
Spelling: The difference between knowing your shit and knowing you're shit.

Geändert von Milch-eXer (08.01.2011 um 00:48 Uhr).
ZMaster12 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2011, 08:30   #2
ZMaster12
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3. Einstellungen und Vorarbeit
Hier ist auch nicht viel Arbeit nötig, es sind nur sehr wenige Sachen zu erledigen um später einen optimalen Encodingworkflow zu erzielen. Was ein cooler Satz, ne.

Startet man StaxRip das erste mal, fragt es einen wo man seine Settings speichern will.
Man wähle also einen Ort der einen glücklich macht und fahre fort - Standard ist hier User Application Data Roaming.

Danach fragt StaxRip einen in einem "Getting Started" Dialog nach dem zu benutzenden Template.
Das brauchen wir im Moment nicht, wir speichern uns gleich noch ein eigenes.
Also einfach alles hier so lassen wie es ist und nicht vergessen "Don´t show this next startup" anzuticken!
Nun sollte das Standard StaxRip-Fenster zu sehen sein, mit "StaxRip - DivX Plus" im Titel.

Falls bis hierhin alles geklappt hat, wunderbar, falls nicht, nicht wunderbar.

Unter "Options" kommt man in die Einstellungen, und unter "Tools -> Settings" kann man Globale Optionen ändern. Beides ist im Moment uninteressant, es sollte grundlegend alles passen wie es ist.
Wir konfigurieren uns nun 2 Encoding-Profile für unsere Fails, und alles was dann in Zukunft nötig ist, sind ein paar wenige Klicks und der Encodingvorgang startet automatisch.

Zur Profil-Erstellung:
Man klicke im rechten Teil des Fensters auf das blaue "DivX Plus", und es öffnet sich ein Popupmenü, in welchem wir ganz unten "Edit Profiles" wählen:



Nun sieht man ein Fenster mit der Liste aller vorhandenen Profile. Wir erstellen uns ein neues indem wir rechts oben "Add" wählen, und im erscheinenden Dialog eine Vorlage für unser neues Profil auswählen. Hier nehmen wir einfach mal "x264 Film HQ".
Als Namen geben wir dem guten Ding dann z.B. "Let's Fail - 1-Pass" (im Dialog danach):



Nun sollte unser Profil ganz oben in der Liste markiert sein. Für unser 1-Pass Profil wars das eigentlich schon, da wir den CRF bei jedem Video neu wählen sollten.

Achtung, folgender Satz wird später revidiert. Hab nur keinen Bock das alles neu zu tippen. 1-Pass rockt auch. Wahrscheinlich sogar mehr. Deswegen bitte erstmal fertig lesen und dann entscheiden bevor blind mitgemacht wird
Ich bevorzuge die 2-Pass Methode, weil ich da besser abschätzen kann wie groß die Datei wird, ohne zuviel Abstriche bei der Qualität zu machen.
Legen wir uns also fürs 2-Pass auch noch schnell ein Profil an. Geht anfänglich genau so wie fürs vorige Profil:
Auf "Add", dann "x264 Film HQ" als Vorlage wählen, und als Namen sowas wie "Let's Fail - 2-Pass" geben.
Jetzt müssen wir aber noch auf 2-Pass umstellen, also das eben erstellte Profil in der Liste auswählen, auf "Edit" klicken, und dann links unten auf "Config Codec".
Im nun erscheinenden Fenster stellen wir unten bei "Mode" um auf "Two Pass".
Das wars schon, da die Voreinstellungen in der Regel gut sind - also "OK", dann "Close", und dann nochmal "OK" zum schließen der Profil-Liste.
Wir sind wieder im Titel-Fenster von StaxRip, hoffentlich. Wenn nicht, dahin zurück.
Bei Klick auf den blauen Profil-Schriftzug (da steht wahrscheinlich immer noch "DivX Plus" oder so) werden nun im Popupmenü hoffentlich unsere beiden neuen Profile angezeigt. Zum testen kann man mal schnell beide nacheinander auswählen. Bei Wahl des 2-Pass Profils sollte dann oben Textboxen für die Größe und Bitrate des Videos erscheinen, sowie ein weiterer Schriftzug im rechten Fenster, "Run Compressibility Check".
Beides sollte nicht im 1-Pass Profil zu sehen sein.

Wenn soweit alles passt können wir uns noch schnell ein Start-Template erstellen, damit wir uns in Zukunft wieder ein paar Mausklicks mehr sparen.
Dazu links bei "Filters" die beiden Häkchen für "Field" und "Crop" rausnehmen.
Dann rechts unser Standard-Profil wählen, zum Testen jetzt einmal "Let's Fail - 2-Pass".
Nun sollte das Fenster so aussehen:



Das Template speichern: Auf "Project -> Save As Template...", dann als Namen "Let's Fail" angeben und nicht vergessen den Haken bei "Load template on startup" zu setzen!
StaxRip schließen und neu öffnen sollte dann ein Fenster produzieren in dem die Haken bei "Field" und "Crop" nicht gesetzt sind, im Titel "Let's Fail" steht, und rechts unser 2-Pass Profil ausgewählt ist.

Falls irgendwas nicht so klappt wie es sollte, oder falls jemand was nicht versteht: Fragen, dann werden Sie geholfen.

Damit hätten wir die einmaligen Voreinstellungen hinter uns, und können uns im 4ten Teil dem Encoding an sich widmen.




4. Das Encoding und unser erstes Video, endlich
Nach diesem Marathon an Text, den sich hoffentlich jeder gegeben hat, können wir nun endlich das erste Projekt mit StaxRip encodieren.
Und zwar mit dem Encoder x264, in den Matroska-Container (.mkv). Wir wissen ja nun alle was das heißt

So ein Encodingvorgang läuft in der Regel immer gleich ab.
Ich beschreibe hier zuerst die Schritte für ein 2-Pass Encoding, weil mir das im Moment besser gefällt, und danach noch kurz was für ein 1-Pass Encoding zu tun ist (fast nichts).
(wie schon einmal in Fett gesagt: 1-Pass is auch cool. Vielleicht sogar cooler. Mal sehen. Entscheidet das selber, ich steige wahrscheinlich um auf 1-Pass.)

Zuerst wäre es natürlich gut wir hätten Quellmaterial. Nehmt kurz 2-3 Minuten irgend nen Mist auf, in irgendeinem Spiel das ihr gerade failed. Am Besten wäre es wenn ihr 2-3 Dateien produziert, einfach Fraps (oder was auch immer) neu starten.
Dazu noch ein paar Worte: So sehr mich das als 16:10-Liebhaber ärgert, so sehr ist leider im Moment 16:9 der Standard für HD-Videos im Web.
HD hat nunmal die Auflösungen 1280x720 oder 1920x1080. Deswegen ist es sehr wünschenswert das Quellmaterial auch in 16:9 aufzunehmen.
Egal welche genaue Auflösung ihr im Spiel wählt, schaut nach Möglichkeit immer dass ihr ne 16:9-Auflösung erwischt. Dazu zählen zum Beispiel die folgenden, gängigen:
- 1920x1080
- 1600x900 (duh)
- 1366x768 (fast, aber genau genug)
- 1280x720
- 1024x576
- 960x540
- 640x360

Ich hab nen 16:10 Monitor und zocke privat natürlich bevorzugt in nativen 1920x1200, aber fürs Failen hab ich mich an schwarze Balken und 16:9 gewöhnt. Macht die Encodierung einfacher


Haben wir was im Kasten starten wir natürlich StaxRip und sehen, hoffentlich, das hier:


(Falls nicht, auf zu Kapitel 3!)

Unter "Source" fügen wir dem aktuellen Encodingprojekt neue Quelldateien hinzu.
Nach einem einmaligen Klick auf "Source" erscheint dieses Fenster:



Hier wählen wir eigentlich immer "Single or Merge". Zwar könnte "Directory Batch" nützlich sein, ist aber im Moment mal uninteressant und eigentlich auch recht selbsterklärend. Wer ein paarmal mit StaxRip was gemacht hat wird sich selber denken können was dabei passiert.
Also, "Single Or Merge" wählen.
Im Dateiauswahldialog wollen wir alle soeben gefilmten Rohdateien auswählen.
Nach Bestätigung sollten die Dateien in der richtigen Reihenfolge in einer Liste im "Single Or Merge"-Fenster stehen. Keine Lust auf Screenshot, ist eigentlich selbsterklärend.
Passt hier alles (Reihenfolge, alle Dateien da, etc) bestätigen wir mit "OK" und bewundern sofort den ersten Arbeitsvorgang den StaxRip automatisch startet.
Es wird automatisch minimiert ein "VirtualDubMod"-Fenster mit %-Anzeige im Titel geöffnet, während StaxRip uns ein Log-Fenster anzeigt.
Was hier passiert ist das Demuxing von Audio und Video in Temporäre Dateien.
D.h.: StaxRip holt sich die Audiospur aus euren Rohdaten, fügt die einzelnen Teile zusammen, und speichert den kompletten Ton eurer Videos als eine .wav-Datei in einem temp-Ordner (direkt dort wo ihr die Quelldaten gespeichert hattet). Ausserdem wurde ein AviSynth-Skript erstellt, aber wofür das ist kann uns jetzt hier mal egal sein, hauptsache es funktioniert, oder? Schaut ruhig mal rein in den Ordner, kann nicht schaden. Nur nichts löschen
Ist der Vorgang abgeschlossen (geht halbwegs zügig, dauert bei mir pro Minute Video ein paar Sekunden. Kann also bei längeren Fails auch mal 2-3 Minuten dauern), widmen wir uns den Fail-spezifischen Einstellungen bevor wir den Job starten.

Da wir auf 7load failen (im Moment zumindest), und hier das höchste der Gefühle 720p ist, wäre es wünschenswert unser Video auf 720p zu bringen.
Ist das Quellmaterial schon mit 1280x720 aufgenommen passt dieser Schritt. Einfach zum nächsten Absatz gehen.
Ansonsten: Da wir ja hoffentlich schon unser Quellmaterial in 16:9 haben, setzen wir links im Kasten das Häkchen bei "Resize".
Dann wird der Schieberegler in der Mitte aktiviert und wir können entweder manuell tippen oder das Ding solange hin- und herziehen bis wir bei 1280x720 angelangt sind. Der "Error" sollte dann unter 2% sein, sonst sieht das Bild später unnatürlich verzerrt aus.

Unten im Bild können wir den Audio-Codec wählen, wobei hier "AAC VBR ~96 kpbs" wunderbar passt. Platzsparend und qualitativ gut genug für unsere Ansprüche.

Als letzten und wichtigsten Schritt legen wir nun die finale Größe des Endprodukts fest.
Das geschieht rechts oben im Fenster, bei "Target". Hier kann die Zieldatei angegeben und umbenannt werden, und direkt darunter finden sich 2 voneinander abhängige Felder "Size" und "Video Bitrate".
Mit "Size" stellen wir die gewünschte Videogröße in MB ein, wobei sich automatisch die errechnete Bitrate ändert.
Alternativ können wir eine gewünschte Durchschnittsbitrate angeben, die das ganze Video gehalten wird, wodurch sich dann eine feste Dateigröße ergibt.
Ich habe mir inzwischen angewöhnt das so zu machen: Ich nehme bei einem neuen Projekt ein paar Minuten des Spiels auf, sowohl für Soundtests und Steuerungseinstellungen und so, als auch um Material für Testencodings zu haben.
Dann encodiere ich 1-2 Minuten typisches Gameplay (Cutscene + Gameplay, oder Menü + Gameplay, oder so. Je nach Spiel halt) mit einer mir angemessen erscheinenden Bitrate, und schaue mir danach kurz die encodierte Sauerei an, ob es irgendwo unschön wird. Falls ja, passe ich die Bitrate an, falls nein kann man die Bitrate evtl noch etwas nach unten schrauben um Platz zu sparen.
Was "angemessen" ist, da helfen nur Erfahrungswerte weiter - das ist auch je nach Spiel unterschiedlich. Braid ist anders als Halo, weil da andere Teile des Bildes statisch bzw. bewegt sind, usw...
Für Halo fahre ich im Moment mit 2000kbits pro Video. Das beschert mir für 10 Minuten Fail eine Datei mit ca. 150MB Größe.
Ein 52 minuten langer Failo-Teil belegt so 791MB auf meiner Festplatte, was ich für akzeptabel halte.
Mit "Run Compressibility Check" kann man einen kurzen Testlauf starten, der zufällige Teile des Videos testweise analysiert und versucht herauszufinden wie gut sich das Ding komprimieren lässt. Danach zeigen die Prozentzahlen im oberen rechten "Target"-Teil an wieviel % der Qualität noch erhalten bleibt bei den gewählten Zahlen. Habe ich nie wirklich verwendet, weils bei meinen Tests nur Unfug ausgespuckt hat. Könnte aber trotzdem sehr nützlich sein, habe mich nur einfach nicht weiter damit beschäftigt.

Rumspielen und ausprobieren, kann ich da nur empfehlen.

Haben wir uns für eine Bitrate bzw. eine Größe der Datei entschieden, kontrollieren wir kurz ob alles passt (Resize auf 1280x720 falls nötig, Größe gewählt, Audio Codec passt), und klicken ganz rechts unten auf "Next".
Im erscheinenden "Jobs" Fenster werden alle momentan erstellten aber noch nicht ausgeführten Encodingprojekte aufgeführt. Da sollte im Moment also nur eines in der Liste sein. Also klicken wir auf "Start!" und schauen StaxRip erneut zu wie es seine Arbeit verrichtet.

Zuerst wird die zuvor erstellte .wav-Audio-Datei transkodiert, danach folgt der erste Pass durch unsere Rohdaten, woraufhin dann der zweite Pass folgt, woraufhin das Video fertig encodiert ist.

Damit wäre ein Standard-2-Pass-Encoding abgeschlossen, wir können die .mkv-Datei zur Probe durschauen ob alles passt und schön aussieht, und schlussendlich bei 7load hochladen um uns zu blamieren. \o/



Ganz optimal oder "schön" ist der Weg des 2-Pass-Encodings nicht, gerade für unsere Zwecke. Wir haben nur ein hartes Limit von 1.5GB, das nicht überschritten werden darf weil sonst 7load streikt.
Deswegen könnte man auch den Weg des 1-Pass-Encodings gehen, wo uns x264 eine konstante visuell erfassbare Qualität des Videos garantiert, wir aber vorher nicht sagen können wie groß unsere Datei am Ende wird. Da das Encoding eines oder sogar mehrerer Fail-Teile in der Regel ein paar Stunden in Anspruch nimmt, je nach Länge des Materials natürlich, war mir das 1-Pass Encoding anfänglich etwas zu brisant. Da sind mir nämlich regelmäßig riesige Dateien herausgekommen, weil ich den CRF noch etwas niedrig gesetzt hatte, und ich durfte alles noch einmal encodieren.

Kennt man aber sein Material (was man ja in der Regel tut, hat man ja selbst aufgenommen) und hat vorher vielleicht 1-2 mal mit kurzen Videos getestet was so passiert, gehts auch mit 1-Pass.

Dazu:
In StaxRip das 1-Pass Profil auswählen und die Source-Dateien hinzufügen.
Resizing bleibt uns auch hier nicht erspart, also auf 1280x720p skalieren.
Was jetzt zu tun bleibt ist eine Abschätzung, wie komplex das Videomaterial ist, und wie qualitativ hochwertig unser Endvideo sein soll.
Je mehr Bewegung, kleine Teile, Blur-Effekte und allgemein "Actionreiche" Sequenzen in unserem Video zu sehen sind, desto niedriger sollten wir den CRF wählen. Umgekehrt natürlich genau so .. steht die meiste Zeit alles still, reicht auch ein höherer CRF.
Der CRF bewegt sich hier in der Regel in Regionen zwischen 23 und 28, für unsere Zwecke wohlgemerkt. Ich will hier nichts über die Qualität der einzelnen CRFs sagen, das ist schlicht und einfach von Projekt zu Projekt sehr unterschiedlich.
Vorteil 1-Pass: Geht etwas schneller. Nachteil: Datei kann übelst groß werden, oder die Qualität kann beschissen sein.
In den meisten Fällen ist das Endergebnis jedoch annehmbar bis gut.


Da ich diesen letzten Teil des Guides, wie schon vorgewarnt, schnell heruntergetippt habe, muss ich noch kurz etwas hinzufügen was mir jetzt zuviel Arbeit bedeuten würde wenn ichs im bisherig getippten verbessern müsste:
Ich werde wohl in der nächsten Zeit eher aufs 1-Pass Encoding umsteigen, weil es einfach etwas schneller geht und mit genug Erfahrung die Resultate meiner Meinung nach sogar etwas besser werden. Der Codec weiss schon was er tut, viel kaputtmachen kann man da bei der Wahl einer einzigen Zahl eh nicht.



5. Advanced Shit
Hier gibts nicht viel zu sehen weil ich selber eigentlich ein Kacknoob bin.
Trotzdem packe ich hier noch ein paar Anmerkungen rein die evtl noch dem ein oder anderen helfen noch bessere Fails zu produzieren.

1. Crop
Ist eventuell noch ziemlich wichtig, habe ich zum Beispiel bei Braid gebraucht.
Crop schneidet einfach oben, rechts, unten und links Streifen unseres Videos weg, falls gewünscht. Wozu man das braucht?
Fraps hat bei Braid auf meiner Kiste zum Beispiel alles in 1280x800p aufgenommen. Also nicht 16:9, also kacke.
Oben und unten am Spiel waren einfach jeweils 40px breite schwarze Balken zu sehen. Die habe ich mit "Crop weggeschnitten.
Wie folgt:
Aktivieren des Häkchens bei "Crop".
Danach ein beherzter Klick auf "Crop" ganz oben in der Menüleiste. Es erscheint ein neues Fenster mit dem ersten Frame unseres Videos. Hier können wir mit der Maus im Bild von oben, rechts, unten und links einfach beliebig breite Streifen wegschneiden. Unten sieht man in Zahlen was man gerade auf dem Bildschirm veranstaltet. Ist man zufrieden, einfach das Fenster schließen und die Einstellungen werden automatisch übernommen.
Warum nicht die schwarzen Balken lassen?
Erstens kann es bei falschen Aspect-Ratio nach dem Resizing verzerrt und Kacke aussehen.
Zweitens gibt es noch einen Grund, der hier näher erklärt wird.


2. Ihr habt ne ultraschnelle Kiste oder encodiert sowieso über Nacht?
Dann ist die Möglichkeit für x264 Preset wählen zu können sicherlich interessant für euch:
Unter "Config Codec", bzw. auch gleich vom Titel-Fenster aus im rechten Teil, ist unter "Preset" immer eine Latte von Optionen die von "Ultrafast" bis "Placebo" reicht, auswählbar.
Encodierung unter "Medium" heisst bei meinem Core i5 dass ich fürs Encodieren eines Videos mit 2-Pass ca 2x so lange brauche wie die Laufzeit des Videos beträgt. Unter 1-Pass dürfte es ca 1.5x so lang wie die Laufzeit dauern. Hat man mehr Zeit, kann man für gesteigerte Qualität das Preset "Slow", oder, wenn man ganz verrückt sein will, auch "Slower" wählen. Die Qualität der Endvideos verbessert sich dadurch durchaus nochmal ein wenig, vor allem wenn man wenig Bitrate bzw. kleine Dateien bzw. hohen CRF erreichen muss.
Warnung: Die Encodingzeit steigt dadurch aber rapide an! Ausprobieren, selber entscheiden.

3. Jobs, automatisches Dingsern, Batches, etc:
StaxRip macht es einem wunderbar einfach mehrere Teile am Stück über Nacht zu encoden, und dann die Kiste automatisch herunterfahren zu lassen.
Dazu entweder alles wie gewohnt machen, bis zum Klick auf "Next".
Dann wird der Job automatisch im "Jobs"-Fenster aufgelistet und man könnte "Start"en.
Tun wir aber nicht, wir gehen hier auf "Close" (der Job geht nicht verloren), und wählen einfach neue Source-Files aus ("Source -> Open"). Dann wird nach einem Template gefragt, wir wählen "Let's Fail", und StaxRip startet wieder mit dem Demuxen der neuen Source-Files. Nun können wir wie gewohnt alles für das neue Encoding einstellen, und wieder auf "Next" klicken.
Ist alles gut gelaufen, stehen nun 2 Jobs in der Liste, der alte und der gerade erstellte. Wunderbar.
Rinse and repeat.
Sobald StaxRip arbeitet kann man im Log-Fenster unten einstellen was passieren soll sobald alle Jobs fertig sind. Ich hab schon ein paarmal 2 oder mehr Fails über Nacht gestartet und dann einfach "Shutdown" gewählt. Hat funktioniert, ist wundertoll.

4. Devices
Erlaubt einem die automatische Konfiguration von x264, so dass das erstellte Video auch auf dem Zielgerät ruckelfrei läuft. Der Decoder muss bei stark komprimierten Dateien mit hoher Auflösung zum Teil recht hart arbeiten, was manche Geräte nicht ganz packen. Dafür bietet x264 Modi die versuchen schwache Decoder bei der Encodierung zu berücksichtigen.

5. Tune
Tuned x264 für das Videomaterial um optimale Ergebnisse zu erzielen. Wir brauchen "Film", da "Animation" für Zeichentrick gedacht ist.

6. Und was ist wenn ich nicht in 16:9 aufgenommen habe?
Kein Plan, verzerr halt das kack Video oder frage jemanden der Ahnung hat. Ehrlich mal.

7. Drölftausend weitere Optionen
Ja, die gibts. Manche check ich noch, zumindest theoretisch, alle anderen entlocken mir nur ein resignierendes Kopfschütteln.
Glücklicherweise brauchen wir den ganzen Mist auch nicht wirklich zu verstellen, weil x264 eben die ganzen Presets mitbringt (slow, medium, ...) und einen Großteil von selbst regelt. Den Rest den man noch manuell machen müsste regelt StaxRip für uns. Bin ich froh.

8. Und was heisst DAR, oder SAR, oder PAR, und was soll das mit dem Zeug das im Log erscheint, und ...
http://encodingwissen.de/



6. Anmerkungen
- Falls bei euch schon der Schritt des Demuxens nicht funktioniert weil irgendwas mit VirtualDubMod nicht stimmen soll oder blabla, dann mal versuchen AviSynth nachzuinstallieren. Ein Post weiter unten hilft da weiter.

- Falls nach dem Encodingvorgang am Zielort keine Datei erstellt worden ist, könnte folgendes Abhilfe schaffen:
Unter "Options -> Paths" ein Default Target Directory und evtl noch die anderen 2 Default Directories angeben.
Dann werden alle Projekte vorerst mal dahin gespeichert.



==========


Damit wären wir am Ende dieses grandiosen Tutorials.
Ist doch etwas lang geworden, kann man aber hoffentlich in 15 Minuten durcharbeiten, nachdem man sich weitere 15 Minuten durchs Grundwissen gelesen hat.
Hoffe es hilft dem ein oder anderen, ich bin jetz kaputt und gehe schlafen. Ja, morgens um halb 8.
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Alt 06.01.2011, 15:31   #3
ZMaster12
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ChaosD hatte Probleme bei dem Schritt, bei dem sich eigentlich das erste Mal VirtualDubMod öffnen sollte, nachdem man das erste Mal Sourcefiles hinzugefügt hat.
Falls jemand da irgendwelche Meldungen bekommt, von wegen das sei alt, oder wie auch immer (keine Ahnung was genau, ich habe da nichts bekommen), und nach dem manuellen selektieren läuft nichts los:
Das liegt eventuell an fehlendem AviSynth.
Dem kann man vorbeugen indem man z.B. einfach ffdshow tryouts installiert, das wahrscheinlich beste momentan erhältliche "Codecpack" (um es mal so zu titulieren ).
Dort wird bei der Installation automatisch AviSynth mitinstalliert, zusätzlich zu allerhand anderem nützlichem Zeug.
Und nein, das belegt keinen riesigen Festplattenplatz oder ist Spyware oder so ... bei mir sinds knapp 23MB
(Ausserdem is das nich sowas ominöses wie das K-Lite Codecpack (sorry an die Fans)).

Wem manuelle Installation der Filter zuviel ist, dem sei vielleicht das CCCP ans Herz gelegt, auch wenn ich mittlerweile von Codecpacks nicht mehr viel halte.

Sobald AviSynth installiert ist könnte es nun klappen.

Warum das passiert? StaxRip verarbeitet seine Dateien mit Hilfe von AviSynth-Skripten (die man sich auch in dem Temp-Ordner anschauen kann. Gibt nach einem fertigen Projekt 2 davon, eine fürs demuxen der Source-Files, eine fürs encoding). Das sind einfach nur lesbare Skripte (mal in Notepad++ öffnen...) die Informationen für Programme beinhalten die das lesen können und wollen, wie bestimmte Videodaten zu behandeln sind.
Mit AviSynth kann man einige tolle Sachen machen, z.B. auch Realtime-hochskalierung von SD-Material in Playern die ffdshow als Filter unterstützen (MPC-HC, Zoomplayer, ...).

Für unsere Zwecke ist das egal, hauptsache ihr habts installiert


Und weil ChaosD von irgendwelchen Trojanerwarnungen gesprochen hat:
StaxRip und alles was dranhängt (VDM, AviSynth, etc) ist in der Regel OpenSource-Software die millionenfach verwendet wird
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Alt 06.01.2011, 15:54   #4
ChaosD
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Zitat:
Zitat von ZMaster12
Und weil ChaosD von irgendwelchen Trojanerwarnungen gesprochen hat
Ist bis jetzt nicht wieder aufgetaucht. Ich nehme an, dass es doch ein Mirror des "ominösen K-Lite Codec Pack" gewesen ist. ^^

Es passt zwar nicht mehr zum Originalpost, aber trotzdem zu Encodingwissen.
Was genau stört dich an Codec Packs? Klar, die können sich überlagern/stören/etc oder so, aber was ist eine vernünftige Alternative?

Ich benutze das K-Lite eigentlich hauptsächlich wegen dem integrierten Media Player Classic, da VLC und ich uns nicht sonderlich mögen.


edit: Und natürlich auch hier wie schon in der PN: Danke für dieses ausführliche Tutorial. Ich bin zwar mit meiner Videoqualität bislang zufrieden gewesen, aber auf eure (deine, Zurbinjos, Dukes, ...) Videogrößen war ich immer neidisch.
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Alt 06.01.2011, 17:04   #5
ZMaster12
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Ich mags einfach nicht mehr wenn mir irgendwelche Softwarepacks vorschreiben was ich wo und wie zu installieren habe, aber hauptsächlich liegt es wohl daran dass ich letztes Jahr (2010, is noch so ungewohnt) einen HTPC eingerichtet habe und da sehr viel an ffdshow und MPC-HC rumschrauben musste.
Da machen irgendwelche Voreinstellungen und Sachen die von Codecpacks vorgenommen werden nur Probleme.

Deswegen, und weil es ganz ehrlich sehr einfach ist, mache ich das inzwischen schlicht manuell.
Ich zieh mir ffdshow tryouts und den Media Player Classic - Home Cinema (MPC-HC), installier ffdshow (MPC-HC braucht keine Installation), und fertig.

Dann noch in MPC-HC als externe Filter ffdshow wählen, und schon läuft fast alles nativ und wunderbar
Falls irgendein Format nicht unterstützt wird kann man meist schnell Abhilfe schaffen, z.B. durch QTLite für .mov.

Und wenn schon Codecpack, dann CCCP, weil das im Grunde eigentlich das gleiche macht, nur mit mehr Brimborium und Kram drumherum


Zur Dateigröße noch...
Eine Sache die ich im Guide vergessen habe (was mich ärgert): 7load schraubt ja sowieso nochmal an allen Videos rum die hochgeladen werden.
Deswegen muss man ja gar nicht erst versuchen seine Filmchen auf ultratolle Qualität zu bringen - die wird dann von 7load zerschossen.
Trotzdem gilt natürlich: Je besser die Source für 7load, desto besser auch die finale Qualität.
Und momentan gibt es wohl keinen besseren Codec als x264 für kleine aber qualitativ hochwertige Videodateien.
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Alt 06.01.2011, 22:30   #6
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*seufz*
Hab mich jetzt mit StaxRip trotz seeeehr gutem Tutorial schon ordentlich rumgeärgert (alles Dinge, die ich selbst verschuldet habe oder die völlig unerwartet waren). Letzten Endes hab ich mit der 1-Pass-Methode versucht ein .mkv-Video aus 4 .avi-Dateien zu machen und der Encodingprozeess lief auch. Als er dann zu Ende war, gab es keine Rückmeldung vom Programm und es war einfach wieder im Hauptmenü. Eine Datei ist dabei leider nicht entstanden. Keine Ahnung, was da nun passiert ist. Ich versuchs jetzt noch mal, aber ich wüsste nicht, was ich falsch gemacht haben soll.

Grüße :/

edit: Der Encodierungsprozess läuft wieder, aber dort, wo letzten Endes die Datei sein soll, ist während des Vorgangs schonmal keine. Normalerweise sollte doch bereits eine Datei erstellt sein, oder?

Geändert von Zurbinjo (06.01.2011 um 22:33 Uhr).
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Alt 06.01.2011, 22:41   #7
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Nein ... während des Vorgangs entsteht noch keine Datei! Die wird am Schluss zusammengemuxed und -merged, und dann final dorthin kopiert wo du die Zieldatei hinhaben wolltest.
Wenn du die Zieldatei nicht umbenannt hast, dann heisst die am Ende genau so wie deine Fraps-Dateien, nur mit .mkv-Endung. Vielleicht hast du sie also einfach nur übersehen?

Der Temp-Ordner wird aber erstellt?
Da kannst du mal reinschauen, und nach dem Encoding die .log-Datei öffnen - da müsste auch drinstehen was passiert ist.

Als letzte Möglichkeit noch in StaxRip unter "Options -> Paths" schauen ob die Dateien Standardmäßig irgendwo hingespeichert werden.

Sind alles Sachen die du sicher kannst und beherrscht, hier kennen sich ja schließlich alle irgendwie mitm PC aus .. aber manchmal übersieht man halt schlicht die einfachsten Dinge :-/

Sollte es immer noch nicht funktionieren, vielleicht nochmal neu "installieren" (muss man ja einfach nur neu entpacken und den Settings-Ordner löschen, dessen Speicherort im allerersten Schritt ausgewählt wurde).

Was für Probleme hattest du denn noch mit der Einrichtung, vielleicht kann ich das im Tut besser beschreiben?

Schau mir übrigens in diesem Moment JA2 Teil 11 an, ist lustig jetz ne PM von dir zu bekommen und gleichzeitig im anderen Tab deine Stimme zu hören
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Alt 06.01.2011, 22:48   #8
Zurbinjo
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Zitat:
Zitat von ZMaster12
Schau mir übrigens in diesem Moment JA2 Teil 11 an, ist lustig jetz ne PM von dir zu bekommen und gleichzeitig im anderen Tab deine Stimme zu hören
Dann kannste dir ja ungefähr vorstellen, wie genervt ich das aus der PM gedacht habe
Im Temp-Ordner befindet sich gerade tatsächlich die passende Datei. Mal gucken, was nun nach dem Vorgang Sache ist, bin erst bei 55%. Übersehen hab ich übrigens nichts, hab aus diesem Grunde extra zweimal geschaut.

Bei der Einrichtung hatte ich vor allem das Problem, dass ich am Anfang die Sache mit dem Config-Pfad einfach weggeklickt hatte, weil ich das Programm eigentlich nur mal kurz anstarten wollte, ohne etwas einzustellen. So war dann garkein temporäres Verzeichnis ausgewählt und ich konnte garnix encoden. Außerdem hatte ich auch AviSynth nicht drauf, welches ich aber direkt aus StaxRip heraus installieren konnte.
Hab heute auch irgendwie keinen richtigen Kopf für sowas... war ein anstrengender Rechner-neuinstallier-Tag

Viele Grüße und danke für die fixe Reaktion!

Hat leider wieder nicht funktioniert. Keine .mkv-Datei, aber im Temp-Ordner befinden sich die Dateien, die im Anhang zu sehen sind. Das letzte aus dem Log:
Zitat:
Zitat von Log
Muxing using mkvmerge
------------------------------------------------------------

"C:\Program Files\StaxRip_1.1.7.0_beta\Applications\MKVtoolnix \mkvmerge.exe" -o "C:\Program Files\Fraps\Movies\eduke32 2011-01-06 20-32-51-01.mkv" --noaudio --nosubs --no-chapters --compression 0:none --default-duration 0:35.000fps "c:\Temp\eduke32 2011-01-06 20-32-51-01_Output.h264" --no-chapters --language 1:ger --compression 1:none "c:\Temp\eduke32 2011-01-06 20-32-51-01_Output.m4a" --ui-language en

mkvmerge v4.3.0 ('Escape from the Island') built on Sep 5 2010 10:30:51
'c:\Temp\eduke32 2011-01-06 20-32-51-01_Output.h264': Using the AVC/h.264 ES demultiplexer.
'c:\Temp\eduke32 2011-01-06 20-32-51-01_Output.m4a': Using the Quicktime/MP4 demultiplexer.
'c:\Temp\eduke32 2011-01-06 20-32-51-01_Output.h264' track 0: Using the MPEG-4 part 10 ES video output module.
'c:\Temp\eduke32 2011-01-06 20-32-51-01_Output.m4a' track 1: Using the AAC output module.
The file 'C:\Program Files\Fraps\Movies\eduke32 2011-01-06 20-32-51-01.mkv' has been opened for writing.
The cue entries (the index) are being written...
Muxing took 72 seconds.


------------------------------------------------------------
Error
------------------------------------------------------------

MKV output file is missing.

Start: 21:57:31
End: 21:58:54
Duration: 00:01:23


------------------------------------------------------------
Job Complete
------------------------------------------------------------


Start: 21:31:37
End: 21:58:54
Duration: 00:27:17

Oaah, ich hab den Fehler gefunden: Unter Options-Paths-Default Target Directory war nichts eingetragen. Das hab ich dann wohl ganz am Anfang verbockt.

Vielleicht kannste ins Tutorial noch reinschreiben, dass bei den Optionen unter Paths unbedingt bei Temp und bei Target Directory sinnvolle Werte gesetzt sind.

So, nun kann ich es noch ein letztes Mal gescheit machen.

Vielen Dank und sorry für 192837192873-fach-Post.
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Alt 06.01.2011, 23:26   #9
ZMaster12
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Hm ... hat es denn nun wirklich geklappt, oder denkst du nur den Fehler gefunden zu haben?

Ich hab nämlich bei den Paths auch nichts drinstehen, sonst hätte ich das ins Tutorial aufgenommen ... Komisch.

Falls es wirklich daran gelegen hat und du jetzt ein Video rausbekommen hast, dann werde ichs mit reinschreiben. Danke
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Alt 07.01.2011, 00:30   #10
Zurbinjo
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Es lag bei mir wirklich daran, habe nun ein fertiges Video.

Viele Grüße
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Alt 07.01.2011, 02:31   #11
ChaosD
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Also die Codierung macht vorallem bei älteren Spielen mit wenig Bewegung extrem viel Unterschied. Ich hab jetzt den aktuellen FF7 Teil zum 4ten Mal codiert, und jedes Mal wurde der wieder kleiner, ohne dass ich irgendwelche Unterschiede im Video sehen (oder hören) konnte. Es ist echt der Hammer.
2-pass: 657MB
1-pass crf 22: 406MB
1-pass crf 24: 329MB
1-pass crf 26: 269MB
Das sind gerade mal noch 41%. Morgen werd ich dann mal schauen ob sich bei der Codiergeschwindigkeit noch was machen lässt. Ich bezweifle allerdings, dass ich bei Unreal denselben effekt erzielen kann.
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Alt 07.01.2011, 11:52   #12
ZMaster12
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Freut mich ja dass es jemandem was bringt!

Und selbst bei Unreal wirst du zumindest einen ähnlichen Effekt erzielen, da auch in einem Shooter viele Teile des Bildes relativ gleich bleiben und sich nur verschieben. Lange nicht so viel wie bei FF, aber du hast immerhin deine Waffe, dein HUD, und die Spielwelt besteht aus relativ groben Objekten die auch halbwegs gleich bleiben.
Bei Halo funktionierts ja auch

Ich werd nachher mal noch etwas am Guide schrauben, und dann nen Mod fragen das reinzueditieren. Hast du hier Modrechte Chaos ?
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Alt 07.01.2011, 12:44   #13
ChaosD
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Zitat:
Zitat von ChaosD
Morgen werd ich dann mal schauen ob sich bei der Codiergeschwindigkeit noch was machen lässt.
Das hat man davon, wenn man sowas spätnachts macht und beim Lesen nicht aufpasst. Hab das Encodingtempo auf ultrafast gestellt... und folglich ein 844MB Video rausbekommen. Dann werd ich da nicht weiter rumfummeln, noch länger als ca. Videolaufzeit muss ich auch nicht warten. Da bin ich schon genug mit Sevenload-Wartezeit gestraft.

Modrechte hab ich hier nicht. Die berechtigten Mods stehen immer in der Threadübersicht (hier: Software Forum) unten rechts, also TAKTKONFORM, Lord Perth, .Wiki und Milch-eXer.
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Alt 07.01.2011, 13:26   #14
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Äh, klar, wusste ich, und habs nicht gepeilt. Wie so oft. Danke

Encodingtempo auf Ultrafast is erstmal nicht so toll ... dabei wird schon viel, viel "Zeugs" abgeschaltet das wichtig ist für ne halbwegs optimale Encodierung. Insbesondere profitierst du hier nicht von Interframe-Optimierungen, weil erst überhaupt keine B-Frames erlaubt sind. CABAC wird ebenso wie Deblocking deaktiviert, und und und .... Ganz ganz schlecht!! Dann kann man sich die Encodierung mit x264 auch gleich sparen.

"Medium" sollte das schnellste sein was man einstellt, alles drüber bringt nur schlechte Resultate.
"Slow" ist noch empfehlenswert mit ner schnellen Kiste, bzw. ganz einfach wenn man sowieso über Nacht 2-3 Fails enkodiert, und "Slower" oder noch weniger - naja, wer ne Rechnerfarm oder sehr viel Zeit hat ...
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Geändert von ZMaster12 (07.01.2011 um 13:27 Uhr).
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Alt 07.01.2011, 13:32   #15
ChaosD
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Zitat:
Zitat von ZMaster12
ganz einfach wenn man sowieso über Nacht 2-3 Fails enkodiert
Davor hab ich so angst. Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich meinen Rechner über Nacht habe laufen lassen. Und 2x ging er am nächsten morgen nicht mehr, weil WinXP die Hufe hochgemacht hat. Und ich weiß bis heute nicht, woran das genau gelegen hat. Drum bin ich lieber immer dabei wenn mein Rechner läuft, dann kann ich auch sehen wenn was falsch läuft.
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Alt 07.01.2011, 13:34   #16
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Abhilfe schafft heir Win7, oder eine stabile Linux Distribution deiner Wahl
XP ist für mich inzwischen tot, es gibt schlicht bessere Betriebssysteme im Jahr 2011 ... Und ich habe meinen 1337. Post verpasst. Verdammt!
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Alt 07.01.2011, 13:47   #17
ChaosD
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Ich hab ja Windows 7, und das Release. Aber seitdem war der Rechner auch aus, wenn ich geschlafen habe.

Soll ich dir in der Filmecke ein paar Beiträge unterm Hintern weglöschen, damit du nochmal die 1337 sehen kannst?
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Alt 07.01.2011, 14:53   #18
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lol .. nee, lass mal stecken

Ich habs auch um einiges lieber wenn mein Rechner aus ist während ich schlafe, aber was tut man nicht alles für die Fails... Aber abgesehen davon brauchts ja auch recht ordentlich Strom falls das Ding einfach mal 6h länger läuft. Mir reicht auf das Preset "Medium".
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Alt 08.01.2011, 15:55   #19
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Zitat:
Zitat von ZMaster12
Und selbst bei Unreal wirst du zumindest einen ähnlichen Effekt erzielen, da auch in einem Shooter viele Teile des Bildes relativ gleich bleiben und sich nur verschieben. Lange nicht so viel wie bei FF, aber du hast immerhin deine Waffe, dein HUD, und die Spielwelt besteht aus relativ groben Objekten die auch halbwegs gleich bleiben.
Bei Halo funktionierts ja auch
Hab gestern Abend Unreal encoded und es ist doch deutlich anders als FF7. Standard-Codierung mit dem WMM auf diesmal 2000bit (vorher 3K) bringt mir bei 41min eine Dateigröße von ~630MB. Die erste 1-pass Version (crf 22) war mal eben 3GB groß, die zweite (crf 25) immernoch deutlich über 1GB. Mit 2-pass auf 450MB gepresst hat er mir ne Bitrate von ~1400 angezeigt, grafisch siehts trotzdem besser aus als die WMV, dauert aber deutlich länger.

Dieses Mini-Intro vor Unreal, wozu bis jetzt noch keiner was gesagt hat, was ich aber behalten möchte, hat mir bis jetzt Kopfzerbrechen mit StaxRip bereitet. Aber ich glaube, ich habe eben eine umständliche, aber funktionierende Lösung gefunden.


edöt: MPCHC / K-Lite muss ich wohl doch mal ändern. Seit dem letzten Update nach dem Lesen dieses Threads stürzt mir das Ding ca. jedes zweite Mal beim Videos starten ab. Wird aber wohl eher an den Codecs liegen als am Player selbst. Hoffentlich.
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Geändert von ChaosD (08.01.2011 um 16:00 Uhr).
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Alt 08.01.2011, 17:28   #20
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Ich hab jetzt bei den neuesten Haloteilen (18 bis 21) mal mit 1-Pass encodiert, und zwar mit sagenhaft schlechtem CRF von 27 bzw. 26.
Die Dateigrößen sind super, so ähnlich wie ich sie mit 2-Pass auch eingestellt hätte, und die Bitrate schwankt auch so ungefähr um den Wert 2000. Sieht trotzdem gut aus, für unsere Web-Verhältnisse.

Probiers bei Unreal mal mit CRF 27 oder 26.5 (Kommawerte sind bei CRF erlaubt) oder irgendwas in der Region. Kannst ja ne kurze 3-Minuten-Datei testweise nehmen, das mach ich immer wenns mir nicht schnell genug geht.
Spart im Endeffekt doch an Zeit weil man sich den 1.ten Pass schenkt, also könnte sich das lohnen.

Dass die Dateien übrigens so groß werden (3GB, 1GB) ist genau der gleiche Effekt den ich auch hatte als ich angefangen hab zwischen 1-Pass und 2-Pass zu vergleichen. Deswegen auch noch die Favorisierung von 2-Pass im Tutorial.
Wie gesagt, einfach sehr miesen CRF nehmen, und schauen was passiert. Der Codec ist auf jeden Fall den von WMM verwendeten haushoch überlegen, auch wenn ich selbst durch googlen nicht rausgefunden habe was genau WMM eigentlich mit den Videos anstellt. Wer da was weiß, immer her mit dem Wissen
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Alt 08.01.2011, 17:35   #21
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Zitat von ZMaster12
Probiers bei Unreal mal mit CRF 27 oder 26.5 (Kommawerte sind bei CRF erlaubt) oder irgendwas in der Region.
-_-
Und ich hab mich schon gewundert warum ich nix über 26 auswählen kann. Wenn ich mich nur auf das Kontextmenü verlasse, ist das auch klar. Mit Config-Codec geht da natürlich mehr, da kann ich auch bei FF7 nochmal rumspielen.

Ich berichte dann wieder.
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Alt 08.01.2011, 17:46   #22
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Max. CRF ist bei 51. Muss ich glatt mal testen was dann da für Bockmist rauskommt. Ich gehe davon aus dass alles über 30-32 völlig unguckbaren Humbug produziert. Testen, testen!

Hier noch ein paar Test-Daten.

Encodiert wurden genau 3 Minuten gefrapstes Halo, mit gutem Mix zwischen Action und Laufen und Labern.
Ergebnisse:

Code:
Quelle Dateigröße Größe(%) Encodingzeit Qualität Raw: 3.035.164 KB 100% (Laufzeit 3:00) beste CRF 25: 35.872 KB 1.181% 3:18 gute Qualität, Ergebnis siehe Failo Teil 20 (wurde mit CRF 25 enkodiert) CRF 32: 16.491 KB 0.543% 2:40 anschaubar, vergleichbar mit älteren Fails CRF 51: 5.673 KB 0.1869% 2:29 völliger Schwachsinn Zeiten sind für meinen Core i5 760, Standardtakt

Zu meiner Überraschung produziert x264 selbst bei CRF 32 noch Material das man sich ansehen kann, auch wenn es von der Qualität her vergleichbar ist mit z.B. den ersten Civ-V Fails, bei denen sich einige über die Qualität mokiert hatten Vielleicht sogar noch einen Tick besser.
Die Größe halbiert sich noch einmal, was sich also durchaus lohnen könnte.
D.h. wer richtig beschissene Bandbreite hat kanns ja mal mit CRF 28 oder 29 probieren, und dann schauen obs noch halbwegs anguckbare Resultate liefert.
Aber immer bedenken: 7load macht den Mist nochmal, und je besser die Quelle für 7load, desto besser dann das Ergebnis am Ende.

CRF 51 ist natürlich hanebüchener Unfug, mich hatte nur interessiert wieviel Platz man da noch sparen kann... Man erkennt zwar noch was auf dem Bildschirm vor sich geht, aber anschauen will sich das keiner

Wichtig: Das sind Werte für Halo, aufgenommen bei 1600x900, mit 30 Frames/sec.
Gerade der Größenvergleich zwischen raw und CRF 25 ist also im Zweifelsfall sehr unterschiedlich zu euren Ergebnissen.
Die Vergleiche zwischen den einzelnen CRFs kommen wahrscheinlich näher an eure ran.


edit: Encodingzeit noch hinzugefügt, wie man sieht bedeutet schlechtere Qualität auch gleich kürzere Encodingzeit.
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Alt 08.01.2011, 18:40   #23
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Ich hab kurz mit Unreal (2:15min Laufzeit) getestet und komme auf teilweise ähnliche Ergebnisse.

Code:
Quelle Dateigröße Qualität Raw: 3.225.509 KB beste 2-p, 1.4kBit 25.153 KB ordentliche Qualität (guter Kompromiss zwischen Größe und Quali) CRF 30: 58.793 KB besser als 2-pass, aber deutlich größer CRF 34: 27.148 KB fast identisch zu 2-pass CRF 35: 23.162 KB geringfügig, aber erkennbar schlechter als 2-pass CRF 40: 11.829 KB hässlich und schon nicht mehr anschaubar

Ich werd noch ein wenig rumspielen, aber mich für Unreal wohl zwischen 31 und 33 einpegeln, mal gucken. FF7 später.
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Alt 08.01.2011, 20:36   #24
ZMaster12
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Find ich ja geil, dass ich hier jemanden etwas angefixt habe, danke fürs testen!

Was du mit deinem Intro meinst versteh ich nicht...die 5 sekunden da am Anfang?
Einfach als .avi irgendwo ablegen, in der gleichen Auflösung in der du frapst, und dann ganz normal dazumergen.
Schau mir gerade Unreal Part 2 an
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Alt 08.01.2011, 21:01   #25
ChaosD
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Zitat:
Zitat von ZMaster12
Was du mit deinem Intro meinst versteh ich nicht...die 5 sekunden da am Anfang?
Jo, weil mit dem WMM zusammengeschnitten ergibt das immer eine .wmv, mit der StaxRip nix anfangen kann.
Zitat:
Schau mir gerade Unreal Part 2 an
Ich gucke gerade Halo 21. ^^

Bei Final Fantasy 7 werde ich jetzt wohl CRF 35 verwenden... Ich erkenne wirklich fast keinen Unterschied im Vergleich zu CRF 20, aber der Größenunterschied ist heftig (~6 zu ~24 MB bei 1:51min). Selbst CRF 40 ist noch anschaubar, ähnlich wie die schlechteren Qualis bei Unreal. Schon komisch.
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Alt 08.01.2011, 21:15   #26
ZMaster12
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Ich denke das liegt hauptsächlich daran, dass wir Spiele- und keine Realworld-Filmdaten enkodieren. Dafür sind nämlich alle Encoder optimiert. Bei Spielen gibts ja doch große Flächen die immer gleich bleiben, was schöne Komprimierung erlaubt.
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Alt 08.01.2011, 21:53   #27
ChaosD
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So, jetzt nochmal zum Vergleich. Wenn man will, sieht man doch einen Unterschied. Aber der ist gerade bei sich bewegenden Bildern kaum auffällig. Und dazu find ichs auch garnicht so schlimm, wenn den Charaktern etwas von ihrem scharfkantigen Dasein genommen wird.



edit: Da ichs ja aus dem Bild rausgeschnitten hab. Links ist CRF 20, rechts CRF 35, sonst alles gleich.
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Alt 09.01.2011, 07:03   #28
PaladinXL
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Meine finale Datei war am Ende 167 MB groß in 720p bei 30 Minuten länge. Codec is avc1 (also H.264). Sevenload macht das Bild dann etwas schlechter, aber die Datei ist schön klein.

Während der Aufzeichnung encodiere ich das bereits mit divX bei 5 MBit/s. Diese "Roh"-Aufnahmedatei ist dann ca. 1,2 GB groß. Allerdings verbrät das doch etwas zu viel Leistung, muss da mal weniger Kompression und mehr Bitrate einstellen. Das hat bei mir hinterher einen Audio-Desync von ca. 12 Sekunden verursacht, aber der Filter hat hinterher recht gute Arbeit geleistet... man hört eigentlich nur an sehr wenigen Stellen, dass die MIC-Spur um 12 Sekunden gestreckt wurde.
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Alt 09.01.2011, 13:37   #29
Zurbinjo
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Hey Zeddi,

muss jetzt mein erstes JA2-Video mit Staxrip encoden und wollte mal fragen, wie ich dort nun die Auflösung 1280x720p hinkriege, ohne, dass es verzerrt wird. Gibt es irgendwo die Option "Keep aspect ratio"? Ich habs nichts gefunden und deshalb das ganze mal auf 960x720p hochskaliert, was auch wunderbar funktioniert, allerdings erkennt sevenload das Ding dann ja nicht mehr als HD-Video und ich habe wieder das Bitrate-Problem (schon getestet). Also, wie mach ichs jetzt am besten? Bin gerade dabei 1280x960p zu skalieren, aber irgendwie kommt mir die Auflösung komisch vor

Außerdem wollte ich mal fragen, ob man die Tonspur irgendwie normalisieren kann. Ich habe nämlich versehentlich einen Teil Duke Nukem aufgenommen, bei dem meine Stimme zu leise ist... vielleicht ließe sich das so noch retten?!

Viele Grüße

Geändert von Zurbinjo (09.01.2011 um 13:41 Uhr).
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Alt 09.01.2011, 13:41   #30
ChaosD
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Zitat:
Zitat von Zurbinjo
Ich habs nichts gefunden und deshalb das ganze mal auf 960x720p hochskaliert, was auch wunderbar funktioniert, allerdings erkennt sevenload das Ding dann ja nicht mehr als HD-Video
Probiers doch mal indem du noch höher gehst. 1280x960 ist auch 4:3 und wird von Sevenload erkannt. Benutze ich für FF7, auch wenn ichs in 1024x768 aufnehme.
StaxRip meckert dann zwar kurz wegen hochskalieren, aber das lässt sich wegklicken.

edit: ah, ein edit. Auflösung sollte passen, aber für die Tonspur... Theoretisch müsstest du die .wav die nach dem Einlesen der Videofiles erstellt wird mit anderen Programmen (Audacity? kp) normalisieren/anpassen können und die dann beim Encoden einfach unten als Audioquelle angeben.
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Geändert von ChaosD (09.01.2011 um 13:44 Uhr).
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Alt 09.01.2011, 14:14   #31
PaladinXL
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@Zurbinjo:
Hast du die MIC-Tonspur noch einzeln irgendwo? Wenn ja, kannse se mit Audacity beliebig in der Lautstärke bearbeiten. Wenn der gesamte Sound allerdings schon zusammengemischt ist, wird das äußerst schwierig.
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Alt 09.01.2011, 14:16   #32
ZMaster12
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Alles was ChaosD schon sagte
Im temp-ordner die .wav mit nem Audiobearbeitungsprogramm normalisieren, dann einfach normal weitermachen ... was aber schwer wird wenn dus mit Fraps alles zusammen aufgenommen hast.

@ Paladin: Encodierst du nun mit StaxRip oder machst dus manuell mit x264, oder mit nem anderen Encoder? Habe ich nicht ganz verstanden... Ist ja auch schnuppe, solange du H.264 als Format verwendest, besser geht ja im Moment schwerlich
Was mich jedoch interessiert: Mit was nimmst du auf dass du während der Aufnahme gleich on-the-fly komprimierst ?
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Alt 09.01.2011, 14:43   #33
PaladinXL
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Ich benutze den Camtasia Recorder zur Aufzeichnung vom Bild und von der Tonspur des Spiels. Audacity für die MIC-Tonspur und Camtasia Studio um hinterher alles anzuordnen und in das finale Format zu encodieren. Hab grad nich sehr viel Platz auf der Platte (Notebook) und möchte deswegen keine 30 GB Zwischendateien rumliegen haben.
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Alt 09.01.2011, 15:04   #34
Black Panther
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Bezüglich Aufnahme von HD Videos der PS3 empfehle ich diesen Thread - wenn ich das richtig mitbekommen habe interessiert sich jemand ja dafür.

PS3 Ingame Aufnahme Tutorial
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Alt 09.01.2011, 15:08   #35
Zurbinjo
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Ok, dann gibts Duke Nukem Teil 2 nicht, da die Tonspur einfach komplett aus allem besteht. Hab da zwar ordentlich verkackt, aber egal... wird im nächsten Teil sicher auch wieder so sein

Danke für die Hilfestellung, bye.
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Alt 09.01.2011, 19:06   #36
.Wiki
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Ich mach den Thread aufgrund der allgemein guten Resonanz dieser Videos mal sticky.
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Alt 10.01.2011, 02:29   #37
ZMaster12
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Wow, danke! Wohoooo ... Disco Disco, Party Party \o/

So, und vielleicht liest Whitesharky das hier ja: Wie hast du deine neuesten Dead Space-Fails (Teil 4 und 5) enkodiert? Sieht auch gut aus, auch wenn du einfach Balken drumrum gemacht hast. Dafür is das Bild aber ziemlich scharf.
Encoder haben schwarze Balken generell aber angeblich nicht gern, vielleicht kannst du da sogar noch etwas Effizienz steigern
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Alt 11.01.2011, 14:06   #38
Black Panther
Cooler Shaker
 
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Hab hier mal ne Karte gefunden

AVerMedia AVerTV CaptureHD

Meint ihr das man damit sinnvolle Aufnahmen machen kann, sprich PS3 dran hängen und aufzeichnen. Ev. kennt einer von euch das ja oder ähnlihce Dinge.
Würde mich stark interessieren ^^
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Alt 11.01.2011, 15:53   #39
ZMaster12
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Ja, geht, steht ja sogar in der Artikelbeschreibung
Laut Bewertung sei die mitgelieferte Software Müll. Andererseits weiß man nie so recht wie gut die Leute mit ihrem PC zurechtkommen. Vielleicht wars ja ein DAU.
Hab damit aber überhaupt keine Erfahrung, leider.

Wenn du sowas machen würdest, wärs auf jeden Fall Klasse! Dann sehen Leute wie ich endlich auch mal Spiele wie Uncharted oder God Of War, oder sowas. Vorausgesetzt du würdest die dann auch failen, natürlich...

Meine Hochachtung hättest du auf jeden Fall, wenn du dir für soviel Geld ein solches Teil zulegst, nur um damit im Endeffekt Videos davon zu machen wie du auf deiner Konsole zockst!


edit: Das hier sieht schon recht ordentlich aus: http://www.youtube.com/watch?v=A6qK-MzqxhQ
Sollte sowas mit der Karte möglich sein -> coole Sache...
edit2: Solltest du dich für das Ding entscheiden, nicht vergessen nen HDMI-Splitter dazuzukaufen, sonst musst du am PC-Bildschirm spielen.
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Zitat:
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Geändert von ZMaster12 (11.01.2011 um 16:07 Uhr).
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Alt 11.01.2011, 16:54   #40
Black Panther
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Zitat:
Zitat von ZMaster12
Ja, geht, steht ja sogar in der Artikelbeschreibung
Laut Bewertung sei die mitgelieferte Software Müll. Andererseits weiß man nie so recht wie gut die Leute mit ihrem PC zurechtkommen. Vielleicht wars ja ein DAU.
Hab damit aber überhaupt keine Erfahrung, leider.

Wenn du sowas machen würdest, wärs auf jeden Fall Klasse! Dann sehen Leute wie ich endlich auch mal Spiele wie Uncharted oder God Of War, oder sowas. Vorausgesetzt du würdest die dann auch failen, natürlich...

Meine Hochachtung hättest du auf jeden Fall, wenn du dir für soviel Geld ein solches Teil zulegst, nur um damit im Endeffekt Videos davon zu machen wie du auf deiner Konsole zockst!


edit: Das hier sieht schon recht ordentlich aus: http://www.youtube.com/watch?v=A6qK-MzqxhQ
Sollte sowas mit der Karte möglich sein -> coole Sache...
edit2: Solltest du dich für das Ding entscheiden, nicht vergessen nen HDMI-Splitter dazuzukaufen, sonst musst du am PC-Bildschirm spielen.


Mhhjoa ich spiele mit dem Gedanken, mal schauen was die Finanzen in den nächsten WOchen sagen und wie hoch dann noch mein Interesse ist xD - joa das Problem ist ich müsste fürs failen dann auch alles "umbauen" da mein Rechner nicht dort steht wo der Fernseher sich befindet und somit es immer ein hin und her geschleppe geben würde.

Man müsste außerdem überlegen wie man das dann mit der Audiospur macht ob es da dann klappt wenn man die Syncrhon während dem Spielen aufzeichnet - naja mal sehen was ich mir so überlege ^^

Geändert von Black Panther (11.01.2011 um 17:03 Uhr).
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