Krawall Foren

Zurück   Krawall Foren > Hardware Foren > Hilfestellungen
Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Thema bewerten
Alt 23.01.2003, 18:53   #1
AndyGR42
Ehemaliger Moderator
 
Benutzerbild von AndyGR42
 
Registriert seit: Oct 2002
Beiträge: 3.617
Light [Allgemein] Tipps, Hilfe und Infos rund um Hardware

Tips, Hilfe und Infos rund um Hardware(probleme)

Dieser Sticky soll dazu dienen häufig gestellte Frage zu beantworten oder gute Erklärungen aufzunehmen, welche zu schade dafür sind wieder in der Versenkung zu verschwinden.
Hinweise und Anregungen schickt Ihr bitte per PM an die Moderatoren dieses Forums.

Dieser Sticky ist nicht nur für Moderatoren offen! Hier kann sich im jeder verewigen, der uns eine vernünftige, detailierte Anleitung oder Problemlösung bietet!


Anleitungen und FAQ's:

BIOS Update richtig machen (Autoren: Guardian & Baghira)

Hardware- und Treiber Links (Autor: Baghira)

Die große Netzwerk FAQ Teil 1 (Autor: Baghira)

Die große Netzwerk FAQ Teil 2 (Autor: Baghira)

IP Adressen und Subnetze (Autoren: Baghira & x13y7 & AndyGR42)

Netzwerkdienste (Autor: AndyGR42)

XP: MiniDump/BlueScreen auswerten (Autor: AndyGR42)

Hardware Mod Radeon 9500 -> 9700pro (Autor: Riplexus)

ATI 9500/9700 Guide - Teil II: Tuning (Autor: Damien)


Interessante Problemlösungen:

ATI 9500/9700 Guide - Teil I: Troubleshooting (Autor: Damien)
__________________
In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
Andy's Gockeltown

Geändert von AndyGR42 (01.04.2003 um 11:15 Uhr).
AndyGR42 ist offline  
Alt 23.01.2003, 18:57   #2
AndyGR42
Ehemaliger Moderator
 
Benutzerbild von AndyGR42
 
Registriert seit: Oct 2002
Beiträge: 3.617
BIOS Update richtig machen (Autoren: Guardian & Baghira)

Als erstes sei gesagt, dass BIOS Updates nicht von Leuten durchgeführt werden sollten, die keine Ahnung von PC's haben. Bei falscher Vorgehensweise zerstört man oft mehr als man rettet.

Ansonsten werde ich dazu selber garnicht mehr viel sagen, den bei >3dCenter.de< gibt es eine genaue Anleitung.
Dort wird, von den ersten Schritten bis hin zu Rettunsmassnahmen, alles erklärt.
Zieht aber trotzdem euer Handbuch mit zu Rate, den dort sind die genauen Infos zu eurem Mainboard.


Ansonsten möchte ich euch noch folgende Threads ans Herz legen:

Bios update: wie? und ist das sicher?
Bios: wie neuinstallieren?
Hab auch 'n Problem!!! =( - Seite 2 und folgende
BIOS flashen (Ja, hab den Sticky gelesen
__________________
In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
Andy's Gockeltown
AndyGR42 ist offline  
Alt 23.01.2003, 19:18   #3
AndyGR42
Ehemaliger Moderator
 
Benutzerbild von AndyGR42
 
Registriert seit: Oct 2002
Beiträge: 3.617
Hardware- und Treiber Links (Autor: Baghira (viel, viel Arbeit !)) (Ergänzungen: Damien)

Ich habe mich nun doch mal hingesetzt und eine grundlegende Liste
an Hardware-Links bzw. Treiber-Links zusammengestellt.
Diese Liste legt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da ich mich nur auf
die wichtigsten und verbreitetsten Produkte bezogen habe.

Für alles andere gibt es, unter anderem, ja auch:
http://www.treiber.de.

Für den zweiten Teil bräuchte ich Eure Mithilfe.
Meine Bitte:
Wer eine gute und zuverlässige Sales-Seite (z.B. Alternate.de), in puncto Hardware, kennt, den bitte ich
mir einfach ne PM zu schicken.
Das Gleiche gilt für Previev- und Testseiten (z.B. Tomshardware.de).

Danke.

noch nen netten Tag
Baghira

BIOS:

AWARD
(jetzt Phoenix)
http://www.phoenix.com/en/support/download/default.htm

AMI
Genereller Support:
http://www.ami.com/support/
Beep-Codes:
http://www.ami.com/support/doc/AMIBIOS-codes.pdf
BIOS-Flasher:
http://www.ami.com/support/dlverify....ip&InpDrvID=90

Grafikkarten:

NVIDIA-Treiber:
(Windows)
http://www.pc-extreme.com/artikel/de...detonator4201/
http://www.treiber.de/hersteller/Nvidia.asp
http://www.guru3d.com/files/
http://www.nvidia.de/view.asp?PAGE=w...iver_downloads
ftp://download.nvidia.com/Windows/
(Linux)
http://www.nvidia.de/view.asp?PAGE=l...iver_downloads

ATI:
Alle Treiber
http://www.ati.com/support/de/driver.html

Aztech:
(außer GraKas auch Sound und Netzwerk)
http://www.aztech.de/support/support.htm

Diamond/S3 (jetzt SonicBlue):
http://www.diamondmm.com/default.asp...ubmenu=drivers

Creative
(Sound-, Grafikkarten und bald auch Mäuse und Tastaturen
Windows
http://www.europe.creative.com/support/drivers/
Linux
http://opensource.creative.com/
Manuals
http://www.europe.creative.com/suppo...ls/welcome.asp

Gainward:
http://www.gainward.com/f-2-1.asp

Leadtek:
http://www.leadtek.com/drivers.htm

SiS:
(incl. Chipsätze, Soundchips, etc.)
http://www.sis.com/de/support/driver/index.htm

Festplatten und andere Laufwerke:

Maxtor:
http://www.maxtor.com/de/support/products/index.htm

Western Digital:
Diagnose -Codes:
http://support.wdc.com/techinfo/general/errorcodes.asp
Festplatten Software:
http://www.westerndigital.com/support/download/
Jumper:
http://www.westerndigital.com/suppor...al/jumpers.asp

IBM:
(neuerdings Hitachi)
Generelle Downloadseite:
http://www.hgst.com/support/index.html

Seagate:
http://www.seagate.com/support/disc/

Komplettsysteme:

Compaq:
http://www.compaq.de/support/files/

Dell:
(Bietet nur Support für eigene Geräte)
http://www.compaq.de/support/files/

Fujitsu Siemens:
http://support.fujitsu-siemens.de/index.htm

Gateway:
http://support.gateway.com/support/drivers/dlcenter.asp
http://www.gateway.com/support/default.asp

Medion:
(ALDI respektive REWE-PC)
http://www.medion.de/treiber/treiber.html?HTML=sdb.html

Pearl:
(handelt eigentlich mit allem, daher wusste ich nicht so recht wohin mit denen)
http://www.pearl.de/support/

Toshiba:
(hier gelandet, da kaum als MBM bekannt)
http://computer.toshiba.de/cgi-bin/T...ivers_bios.jsp


Motherboards:

ASUS:
(Generell alles was ASUS anbietet.)
http://www.asuscom.de/support/techma...iber/index.htm

ABIT:
Chipsatz und OnBoard-Komponenten
http://www.abit.nl/ger/download/driver/main.htm
BIOS
http://www.abit.nl/ger/download/bios/main.htm

Aopen:
(außer Mainboards auch NIC´s und GraKas, CD-ROM, DVD, usw.)
http://www.aopen.com/tech/download/

Asiatech:
http://www.asiatech.com.hk/

Biostar:
http://www.biostar.com.tw/support/driver/index.php3

Chaintech:
(hier findet ihr auch die OEM-Treiber für Chaintech-GraKa, BIOS, usw.)
http://www.chaintech.de

DFI:
http://www.dfi.com/support1/download2.asp

ECS Elitegroup:
http://www.elitegroup.de/support/sup...tartseite.html

Epox:
(incl. Handbücher, BIOS, Chipsatz, usw.)
http://www.elito-epox.com/techsupp/downloads.asp

Gigabyte:
http://de.giga-byte.com/support/service_index.htm

INTEL:
http://support.intel.com/support/motherboards/
http://downloadfinder2.intel.com/scr...port_Intel.asp

Luckystar:
http://www.lucky-star.com.tw/pub/Driver/

Leadtek:
http://www.leadtek.com/drivers.htm

LSI:
(Raid, SCSI)
http://www.lsilogic.com/support/index.html

MSI:
(incl. Microstar)
Einstellungen, Jumper, usw.
http://www.msi-computer.de/support/main1.php3
Hardware-Links
http://www.msi-computer.de/support/main2.php3
BIOS-Update,Treiber, FAQ
http://www.msi-computer.de/support/main.php3

QDI:
http://www.qdi.nl/support/download/index.htm

Shuttle
Generell
http://www.spacewalker.com/english/download.htm
FTP-Server
ftp://ftp.spacewalker.com/

Siemens:
siehe Fujitsu Siemens

Silverstar:
(jetzt ASKA)
http://www.aska-hk.com/driver/driv.htm

Soyo:
http://www.soyo.de/support.htm

Tyan
(In letzter Zeit starke Ausrichtung auf Dualhead und Multiprocessorboards, auch RAM)
Generell
http://www.tyan.com/support/html/drivers_support.html
FTP-Server
ftp://ftp.tyan.com/
Manuals
http://www.tyan.com/support/html/manuals.html
Speichermedien
http://www.tyan.com/support/html/memory_support.html


Netzwerkkarten:

3com:
(Stellt eigentlich alles her, was mit Netz in jeglicher Form zu tun hat,
ich beschränke mich auf die NIC´s)

http://support.3com.com/infodeli/tools/nic/index.htm

Accton:
(gilt das gleiche wie bei 3com, daher Beschränkung auf die NIC´s.)
http://mars.accton.com.tw/adriver.nsf/WAdapter

AVM:
(außer NIC auch ISDN, DSL)
http://www.avm.de/de/download/index.php3

Cisco:
http://www.cisco.com/en/US/support/index.html

D-Link:
Deutsche Produkte
http://www.dlink.de/service/treiber.asp
Nicht-Deutsche Produkte
http://support.dlink.com/downloads/

Freecom:
http://www.freecom.com/ecSupport.asp

StarTech:
http://www.startech.com/Downloads/Section_Download.htm

Realtek:
(eigentlich ein Chip-Hersteller, aber mit den NIC-Chips bekannt geworden)
http://www.realtek.com.tw/downloads/downloads.aspx

Prozessoren:

AMD
generelle Downloadseite, incl. Sales_Support
http://www.amd.com/us-en/Support/0,,251,00.html
Flash-Memory und Chipsätze
http://www.amd.com/us-en/Processors/...59_689,00.html
techn. Referenzen und Dokumentationen
http://www.amd.com/us-en/Processors/...9_3480,00.html

INTEL:
Genereller Download
http://downloadfinder2.intel.com/scr...port_Intel.asp
Chipsätze
Referenzen und Datenblättern
http://support.intel.com/support/chipsets/
Prozessoren
Referenzen und Datenblätter
http://support.intel.com/support/processors/
Grafik-Chips
Referenzen und Datenblätter
http://support.intel.com/support/graphics/
Netzwerk
Referenzen und Datenblätter
http://support.intel.com/support/network/

VIA:
(hier untergebracht, da auch CPU-Hersteller (Cyrix)
Treiber, BIOS
http://www.viaarena.com/?PageID=2
Datenblätter
http://www.via.com.tw/jsp/en/datasheet/datasheets.jsp

Adressen zum Nachschlagen
Da immer wieder nach "guten" Systemen, bzw. Komponenten gefragt wird, hier mal ein paar relevante Links.

Test-, Preview-, Newsseiten
http://www.k-hardware.de
http://www.tomshardware.de
http://www.hardwareluxx.com
http://www.anandtech.com
http://www.hardocp.com
http://www.hartware.net
http://www.hothardware.com
http://www.hexus.net
http://www.3dxtreme.org

Produktseiten
http://www.alternate.de
http://www.snogard.de
http://www.hardware-guide.de
http://atelco.de
www.mindfactory.de, www.world-of-pc.de,


Es gibt sich noch mehr, aber dafür ist dieser Thread ja da!
__________________
In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
Andy's Gockeltown

Geändert von AndyGR42 (24.01.2003 um 09:00 Uhr).
AndyGR42 ist offline  
Alt 23.01.2003, 19:51   #4
AndyGR42
Ehemaliger Moderator
 
Benutzerbild von AndyGR42
 
Registriert seit: Oct 2002
Beiträge: 3.617
Die große Netzwerk FAQ Teil 1 (Autor: Baghira (der Unermüdliche))


Ich dachte mir, wenn wir schon dabei sind, einen Thread über Router, Proxy, etc. zu schaffen, wäre es
vielleicht angebracht, mal einen kleinen Überblick über Netze und deren Kopplungselemente zu geben.

Grundlagen der Netzwerktechnik
Was ist ein Netzwerk?
Ein Netzwerk besteht in seiner einfachsten Form aus zwei Computern. S
ie sind über ein Netzwerkkabel miteinander verbunden, und sind somit in der Lage ihre
Resourcen gemeinsam zu nutzen(Daten, Speicher, Drucker, Faxgerät, Scanner, Programme, Modem).

Warum gibt es Netzwerke?
Als es die ersten Computer gab, waren diese sehr teuer. Vorallem Peripherie-Geräte und Speicher war fast unbezahlbar. Zudem war es erforderlich zwischen mehreren Computern Daten auszutauschen.
Aus diesen Gründen wurden Computer miteinander vernetzt.
Daraus ergaben sich einige Vorteile gegenüber den Einzelarbeitsplätzen:
  • zentrale Steuerung von Programmen und Daten
  • Nutzung gemeinsamer Datenbeständen
  • erhöhter Datenschutz und Datensicherheit
  • größere Leistungsfähigkeit
  • gemeinsame Nutzung der Resourcen
Wie sind Netzwerke entstanden?
Die erste Möglichkeit, Peripherie-Geräte gemeinsam zu nutzen, waren die Umschaltboxen.
So konnten zum Beispiel ein Drucker und mehrere Computer angeschlossen werden.
Dieses Prinzip wird auch heute noch eingesetzt.

Dann wurde der erste Disk-Server entwickelt. Es war ein Computer, der mit mehreren anderen Computern verbunden war.
Auf dem Disk-Server kam ein Betriebssystem zum Einsatz, das den gleichzeitigen Zugriff mehrerer Clients organisieren konnte.
Mit den Disk-Servern war es schon möglich die Zugriffsmöglichkeiten der angeschlossenen Computer auf bestimmte Resourcen zu beschränken.
Der Wartungs- und Pflegeaufwand eines Disk-Servers war jedoch enorm,
da die Clients für die Verwaltungstätigkeiten zuständig waren.

Die Probleme des Disk-Servers wurden, dann mit dem File-Server gelöst.
So war der Server für die Verwaltungsaufgaben zuständig.
Und es gab weitere Möglichkeiten die Zugriffe der Clients weiter einzuschränken.

Netzwerkstrukturen

Lineares Netzwerk(Bus)

Das lineare Netzwerk besteht aus mehreren Stationen, die hintereinander oder nebeneinander in Reihe angeordnet sind.
Der Datenverkehr nimmt in der Mitte dieser Kette stark zu. Fällt eine Station aus, dann ist das Netzwerk unterbrochen
und teilt sich in zwei Teile.

Zirkulares Netzwerk(Ring)

Das zirkulare Netzwerk besteht aus mehreren Stationen, die als geschlossener Ring angeordnet sind.
Dabei unterhält jede Station je eine Verbindung zu zwei anderen Stationen.
Wird der Ring unterbrochen entsteht ein lineares Netzwerk. Alle Stationen bleiben in Betrieb.

Zentrales Netzwerk(Stern)

Das zentrale Netzwerk hat eine zentrale Station, die zu allen anderen Stationen jeweils eine Verbindung unterhält.
Die Datenbelastung der zentralen Station ist sehr hoch, da alle Netzverbindungen darüber laufen.
Das Netzwerk funktioniert so lange, bis die Zentralstation ausfällt. Das zentrale Netzwerk ist leicht erweiterbar,
und einfach zu pflegen.

Hierarchisches Netzwerk(Stern)

Das hierarchische Netzwerk besteht aus mehreren linearen und zentralen Netzwerken, die miteinander verbunden sind.
Das Bild, daß sich daraus ergibt, sieht einer Verästelung eines Baumes gleich.
Je mehr das Netzwerk verzweigt, desto aufwendiger und kostenintensiver wird es.

Dezentrales Netzwerk(Chaos)

In einem dezentralen Netzwerk gibt es keine verbindliche Struktur. Die Verbindung zwischen zwei Stationen wird nach Bedarf und Datenaufkommen auf- und abgebaut. Bei Ausfall einer Verbindung gibt es im Regelfall einige alternative Strecken, um den Datenverkehr fortzuführen.
Die Struktur des dezentralen Netzwerkes entspricht einem Chaos an verschiedensten Systemen und Übertragungsstrecken.
Diese Form kennen die meisten als Internet.

OSI-Referenzmodell

Das OSI (Open System Interconnection)-Referenzmodell ging 1982 aus Arbeiten der ISO (Internationale
Organisation für Standardisierung) hervor.
Es handelt sich um einen offenen Kommunikationsstandard, welcher die Kommunikation zweier Computer untereinander beschreibt.
Die Kommunikation wird hierbei in sieben Schichten unterteilt, die jeweils unterschiedliche Aufgaben haben und ihre eigenen Protokolle benutzen:
  • Anwendungsschicht
  • Darstellungsschicht
  • Kommunikationsschicht
  • Transportschicht
  • Vermittlungsschicht
  • Sicherungsschicht
  • Bitübertragungsschicht
Ein Protokoll wird als ein Satz von Vereinbarungen definiert, der festlegt, wie Daten von einem Programm zum anderen übertragen werden.
Jede Schicht kann verschiedene Protokolle nutzen:


Die Schichten im Überblick
Die nachfolgenden Sätze beziehen sich auf eine Verbindung zwischen Eurem Rechner und einem Server im Netz (RECO).

Anwendungsschicht
Die Anwendungsschicht stellt die Anwendungs- und Dienstprogramme für Sie bereit, über die Sie die gewünschten Funktionen anstoßen können. In diesem Fall verwenden Sie in Ihrem Internet Explorer, Netscape Navigator oder welchen Browser Sie auch immer benutzen die Anwendung WWW (World Wide Web) und haben diese Seite durch Anklicken eines Hyperlinks oder durch Eingabe der URL (Uniform Resource Locator) aufgerufen.

Darstellungsschicht
Die Darstellungsschicht bringt die Daten aus der Anwendungsschicht in ein einheitliches rechnerunabhängiges Datenformat, mit dem der Informationsaustausch über das Netz erfolgt. Der HTML (Hypertext Markup Language)-Code, die plattformunabhängige Sprache zur Beschreibung von WWW-Seiten, die von jedem Browser gelesen werden kann, wird hierzu in ASCII (American Standard Code for Information Interchange) oder einem anderen Zeichencode codiert, ebenfalls einem plattformunabhängigen Standard der von jedem Rechner gelesen werden kann. Beim ASCII wird jedes Zeichen durch ein Byte codiert, d.h. durch acht Bit bzw. einer Kombination aus sieben Nullen und Einsen und einem Prüfbit. Zusätzlich kann die Darstellungsschicht weitere Funktionen zur Umwandlung, Verschlüsselung oder Komprimierung der zu übertragenden Daten enthalten.

Kommunikationsschicht
Die Kommunikationsschicht, auch Sitzungsschicht genannt, baut die Kommunikationsbeziehung zwischen Ihrem Rechner und dem RECO Webserver auf, kontrolliert die Kommunikation und sorgt dafür, daß sie synchron abläuft, d.h. daß beide Rechner gleichzeitig sende- und empfangsbereit sind. Zusammen mit der Darstellungsschicht benutzt die Kommunikationsschicht das HTTP (Hyper Text Transfer Protokoll).

Transportschicht
Die Transportschicht teilt die zu übertragenden Daten, sprich den ASCII, in mehrere Pakete auf. Jedes Paket enthält die Protokollinformationen (Header) der übergeordneten Schichten und wird um das TCP (Transmission Control Protokoll) dieser Schicht erweitert, welches die Reihenfolge der Pakete und den Sende- und Empfangsport festlegt. Da der RECO Webserver im Mehrprogrammbetrieb arbeitet, d.h. neben dem WWW weitere Dienste wie Mail oder News unterstützt, und von mehreren Rechnern bzw. Personen Verbindungen zu und von ihm entstehen, müssen die zu übertragenden Pakete Ihrer speziellen Verbindung, in diesem Fall dem Dienst WWW, zugeordnet werden. Dies geschieht über sogenannte Sende- und Empfangsports. Grund für die Aufteilung der Daten auf Pakete ist eine schnellere Übertragung über das Netz, indem jedes Paket einen anderen Weg nehmen kann und die gerade am wenigsten ausgelasteten Routen auswählt. Ferner ist die Transportschicht für die sichere, fehlerfreie und vollständige Übertragung der Pakete zwischen Ihrem Rechner und dem RECO Webserver verantwortlich.

Vermittlungsschicht
Die Vermittlungsschicht sorgt für die Adressierung der Datenpakete mit der IP (Internet Protokoll) -Adresse des RECO Webservers, sie lautet 134.76.178.125, und die Auswahl der Übertragungswege der Pakete über das Netz nach Auslastungsgrad der möglichen Routen.

Sicherungsschicht
Die Sicherungsschicht codiert die zu übertragenden Datenpakete bzw. Bytes des ASCII und die Protokollinformationen in Bits. Die Bits widerum werden zu Bitsequenzen (Rahmen) zusammengefaßt und die Sicherungsschicht kontrolliert deren jeweils vollständige und fehlerfreie Übertragung zum RECO Webserver, beispielsweise durch Vergabe einer Prüfsumme. Ist Ihr Rechner an ein Ethernet-Netzwerk angeschlossen, so benutzt die Sicherungsschicht das Ethernet Netzwerkprotokoll.

Bitübertragungsschicht
Die Bitübertragungsschicht ist für die physische Übertragung der Bits von Ihrem Rechner zum RECO Webserver zuständig. Hier werden die verwendeten Übertragungsmedien (z.B. Kupferkabel, Glasfaserkabel, Infrarot- oder Funkübertragung) beschrieben sowie die Schnittstellen mit Spannungspegeln, Steckverbindern und Datenübertragungsraten.
__________________
In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
Andy's Gockeltown
AndyGR42 ist offline  
Alt 23.01.2003, 19:56   #5
AndyGR42
Ehemaliger Moderator
 
Benutzerbild von AndyGR42
 
Registriert seit: Oct 2002
Beiträge: 3.617
Die große Netzwerk FAQ Teil 2 (Autor: Baghira)


Kopplungselemente im Netzwerk
In einem Netzwerk kommt es immer wieder vor, daß Netzwerksegmente erweitert oder ausgebaut werden müssen.
Nachfolgend werden Ideal-Typen beschrieben, die in dieser Form allerdings selten vor kommen.
Meistens handelt es sich um eine Kombination aus zwei Geräten.
  • Repeater
  • Bridge
  • Router
  • Switch
  • Hub
  • Gateway
  • NIC

Repeater

Ein Repeater arbeitet auf der Bitübertragungsschicht(Schicht 1) des OSI-Modells.
Er hat nur die Funktion Signale zu verstärken und sie neu zu übertragen.
Dadurch ist es möglich lange Kabelstrecken zu überbrücken.
Ein Repeater übernimmt keinerlei regulierende Funktion in einem Netzwerk, und kann nicht dazu verwendet werden,
um ein Netzwerk zu entlasten.
Für angeschlossene Geräte ist nicht erkennbar, ob sie an einem Repeater angeschlossen sind.
Er verhält sich völlig transparent.

Bridge

Eine Bridge arbeitet auf der Sicherungsschicht(Schicht 2) des OSI-Modells.
Durch eine Bridge kann ein überlastetes Netzwerk in Segmente aufgeteilt und wieder zusammengeführt werden.
Eine Bridge legt sich eine Datenbank aller Stationsadressen an. Anhand der dieser Daten entscheidet die Bridge,
ob die empfangene Datenpakete in ein anderes Netzwerksegment weitergeleitet wird oder nicht.
Mit der Zeit kann dann die Bridge immer besser entscheiden, in welches Segment die ankommenden Daten gehören.
Eine Bridge arbeitet aber nur dann sinnvoll, wenn zwei Netzwerk-Segmente verbunden werden sollen,
aber der meiste Datenverkehr innerhalb der beiden Segmente stattfindet.

Router

Ein Router ist ein Gerät mit mindestens zwei Netzwerkanschlüssen.
Er arbeitet auf der Vermittlungsschicht(Schicht 3) des OSI-Modells.
Ein Router ermöglicht es mehrere Netzwerke mit unterschiedlichen Protokollen und Architekturen zu verbinden.
Über die sogenannte Routingtabelle entscheidet ein Router, welchen Weg ein Datenpaket nimmt.

Die Routingtabelle enthält folgende Angaben:
  • alle bekannten Netzwerkadressen
  • Verbindungsarten in andere Netzwerke
  • Weginformationen zu anderen Routern
  • Verbindungskosten
Anhand dieser Informationen entscheidet ein Router über den Weg, den ein Datenpaket nimmt.
In der Routingtabelle werden auch die Anzahl der Zwischenstationen (Metric=Anzahl der Hops) für ein Datenpaket gespeichert,
das es für das Erreichen des Ziels benötigt.

Gateway
Ein Gateway verbindet zwei Netzwerke miteinander, die zueinander inkompatibel sind.
Ein Gateway setzt die Protokolle und die Adressierung in das jeweilige Ziel-Netzwerk um.
Dabei kann es vorkommen, das es je nach Anforderung speziell konfiguriert oder neu entwickelt werden muss.

Switch

Ein Switch arbeitet auf der Sicherungsschicht(Schicht 2) des OSI-Modells.
Ein Switch schaltet direkte Verbindungen zwischen den angeschlossenen Geräten.
Auf dem gesamten Kommunikationsweg steht die gesamte Bandbreite des Netzwerkes zur Verfügung.
Empfängt ein Switch ein Datenpaket, so sucht er in seinem Speicher nach der Zieladresse(MAC),
und schickt dann das Datenpaket nur an diesen Port.
Während zwei Ports miteinander kommunizieren können zwei Ports parallel Daten austauschen.
Im Idealfall kann ein n-Port-Switch n/2 Datenpakete(Frames) gleichzeitig vermitteln.
Die MAC-Adresse lernt ein Switch mit der Zeit kennen.
Die Anzahl der Adressen, die ein Switch aufnehmen kann, hängt ab von seinem Speicherplatz.
Switches unterscheidet man hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit mit folgenden Eigenschaften:
  • Anzahl der speicherbaren MAC-Adressen
  • Verfahren, wann ein empfangenes Datenpaket weitervermittelt wird
  • Latenz der vermittelten Datenpakete
Switches sind grundlegend kaskadierbar, soll heißen, es können mehrere Switches zu einer. größeren Einheit
zusammengeschaltet werden.

Hub

Hubs arbeiten auf der Bitübertragungsschicht(Schicht 1) des OSI-Modells. Sie haben reine Verteilfunktion.
Alle Stationen die an einem Hub angeschlossen sind, teilen sich die gesamte Bandbreite mit der der Hub an ein Netzwerk angeschlossen ist.
Nur die Verbindung vom Computer zum Hub verfügt über die gesamte Bandbreite.
Durch die Verbindung mehrerer Hubs lassen sich die Anzahl der möglichen Stationen erhöhen.
Ein Hub nimmt ein Datenpaket an und sendet es an alle anderen Ports.
Dadurch sind alle Ports belegt. Diese Technik ist nicht besonders effektiv.
Es hat aber den Vorteil, das solch ein Hub einfach und kostengünstig zu bauen ist.

Kaskadierung
Hub´s gibt es in mehreren Ausführungen, zum einem was ihre Kreuzungsfähigkeiten betrifft (managable Hub´s, switching Hub´s),
zum anderen was ihre Kaskadierfähigkeit betrifft.
Hub´s mit "normalen" Uplink-Port tragen meist die Bezeichnung n+1 (z.B. ein 8-Port-Hub mit Uplink-Board 7+1).
Bei diesen Hubs können entweder 8 Zweige angeschlossen werden, oder 7 Zweige und ein weiterer Hub.
Dabei wird kein Crossover-Kabel verwendet.
Hub´s mit speziellen Uplink-Ports, meist als 25- bzw 50-poliger SUB-D-Stecker (sieht in etwa aus, wie die Stecker eines SCSI-Wide-Systems)
können alle Ports ihres Panel´s nutzen, um Zweige des Sterns daran anzuschliessen. Die Kommuniaktion
zwischen den Hubs erfolgt auf diesen speziellen Ports.
Hub´s, die eine einfache "Collision Domain" darstellen, also ohne Uplink-Port können mit Hilfe eines Crossover-Kabels
miteinander verbunden werden.

Crossover
Das Crossover-Kabel überkreuzt die zwei Empfangs- und Sendeleitungen zweier miteinander verbundener Netzwerkkomponenten.


Bis hierher erst einmal.
Ich werde bei Bedarf diesen Post erweitern, falls Interesse zu RJ-45, Twisted Pair, Datenübertragungsraten, max. Längen,
Leitungstypen, usw. besteht.

noch nen netten Tag
Baghira
__________________
In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
Andy's Gockeltown
AndyGR42 ist offline  
Alt 23.01.2003, 20:02   #6
AndyGR42
Ehemaliger Moderator
 
Benutzerbild von AndyGR42
 
Registriert seit: Oct 2002
Beiträge: 3.617
IP Adressen und Subnetze (Autoren: Baghira & x13y7 & AndyGR42)


Eine IP Adresse beschreibt einen Host in einem Netz. Welcher Teil davon Netz und welcher Host ist beschreibt die Subnetzmaske. Dazu müssen wir uns die Adresse und die Maske binär betrachten. In diesem Beispiel ein übliches Class C Subnetz.

10.1.1.1 = 00001010.00000001.00000001.00000001
255.255.255.0 = 11111111.11111111.11111111.00000000

Um den Netzanteil der Adresse heraus zu bekommen wird die IP nun logisch mit der Maske UND verknüpft.

00001010.00000001.00000001.00000001 UND
11111111.11111111.11111111.00000000
=
00001010.00000001.00000001.00000000 (10.1.1.0)

Das Netz ist dann also 10.1.1.0. Darin können dann max 254 Hosts (10.1.1.1-10.1.1.254) konfiguriert werden. 10.1.1.255 ist die Rundsende Adresse.
In einem Netz könne alle Hosts miteinander kommunizieren. Will man mit einem Host in einem anderen Netz kommunizieren benötigt man einen Router welcher die Netze verbindet.
Bei einer Subnetzmaske von 255.255.0.0 kann man eben 64516 Hosts in einem Class B Netz, z.B. 172.16.0.0 deffinieren. Prinzipiell kann man jede beliebiebige Subnetzmaske deffinieren, solagen sie im Format (111...000) ist.
XP und die meisten Router verweden für die Adressvergabe ein Class C Netz aus dem Bereich 192.168.0.0-192.168.255.0/255.255.255.0. Im Gegensatz zum Host Teil der IP ist im Netzanteil der Einsatz von 0 und 255 zulässig.

Für private oder Firmeninterne Netzwerke wurden in der RFC1918 von der IANA folgende Netze deffiniert:

Class A: 10.0.0.0
Class B: 172.16.0.0 - 172.31.0.0
Class C: 192.168.0.0 - 192.168.255.0

Ihr könnt diese Netze natürlich problemlos teilen (Subneting). Ich verwende, weil es sich einfacher merken läßt, am liebsten so Netze wie 10.1.1.0.
---

---
Schon mal Klasse, dass sich jemand die Zeit genommen hat, und die Mühe gemacht hat, anderen das Sub-Netting zu erklären.

Nur ist das so nicht ganz richtig.

Zu der angegebenen IP (A-Klasse) gehört eine Subnetmask
in der Form:
255.0.0.0

Die Klassen ergeben sich aus den ersten 3 Bit des ersten Oktetts.
Demnach definieren sich die A-Klasse-Netze
binär:
00000000.00000000.00000000.00000000
bis
1000000.00000000.00000000.00000000
dezimal
0.0.0.0
bis
128.0.0.0
bei einer Netzmaske von
binär
11111111.00000000.00000000.00000000
dezimal
255.0.0.0

Theoretisch kann man also 127 Netze (7 Bit des ersten Oktetts) mit jeweils 16.277.215 Rechnern (Hosts) adressieren.
Der letzte adressierbare Host im A-Klasse-Netz ist 126.255.255.254.
Das Subnetz 127 wird nicht adressiert, da sich hier einige gesperrte Bereiche (u.a. der Local Loopback aka 127.0.0.1) befinden.

Die B-Klasse-Netze setzen die ersten beiden Bit des ersten Oktetts.
Demnach beginnen die B-Klasse-Netze bei
1000000.00000000.00000000.00000000
und enden bei
1100000.00000000.00000000.00000000
dezimal
128.0.0.0
bis
192.0.0.0
Die Neztmaske setzt die ersten beiden Oktetten für die Netze fest, die restlichen 2 Oktetten für die Hosts.
Demnach sieht die Subnetmask eines B-Klasse-Netzes so aus
binär
11111111.11111111.00000000.00000000
dezimal
255.255.0.0
Das wiederum heißt, das man 14 Bit (16-2) aus den ersten beiden Oktetten zur Verfügung hat, um Netze zu adressieren, was theoretisch 16383 Netze ergibt, von denen jedes 65535 Rechner (Hosts) aufnehmen kann (16 Bit der letzten beiden Oktetten).
255.255.0.0
Der letzte adressierbare Host eines B-Klasse-Netzes ist 191.255.255.254.

Die C-Klasse-Netze benutzen die ersten 3 Bit des ersten Oktetts zur Klassen-Erkennung.
binär
11000000.00000000.00000000.00000000
bis
11100000.00000000.00000000.00000000
dezimal
192.0.0.0
bis
224.0.0.0

Die Subnetmask eines C-Klasse-Netzes zeigt, das die ersten 3 Oktetten zur Adressierung der Netze benutzt werden
binär
11111111.11111111.11111111.00000000
dezimal
255.255.255.0
und nur das letzte Oktett zur Adressierung der Hosts genutzt werden kann
Das ergibt eine maximale Netzanzahl von 21 Bit (24-3) was dezimal 2.097.191 Netze mit jeweils 254 Hosts ergibt.
Der letzte adressierbare Host im C-Klasse-Netz wäre also 223.255.255.254.

Natürlich kann ich im privaten Bereich jede beliebige Subnetmask generieren, nur sollte man sich hier ebenso an die RF´C´s halten, und keine A-Klasse-Adressen mit C-Klasse-Subnetmask generieren.


Um jetzt die Klassen- Netze nochmals zu unterteilen benutzt man die Methode des Super-Sub-Nettings.

Erklärung anhand eines C-Klasse-Netzes:
192.168.1.0 bis 192.168.1.255
Subnet-Mask 255.255.255.0
In diesem Netz sollen 5 Teilnetze mit je 30 Host´s adressiert werden.
Die Subnet-Mask zeigt schon auf, dass nur die letzten 8 Bit zur Verfügung stehen, da der Rest zur Generierung der C-Klasse-Netze benutzt wird.

Bleiben also nur 8 Bit übrig.
Die Zahl 30 benötigt von diesen 8 Bit 5, die restlichen 3 Bit "leihen" wir uns aus, um daraus einen Netzanteil zu generieren.
Sieht dann folgendermaßen aus: (Nur das letze Oktett)
111 00000
Der rote Anteil bestimmt die Netze, der schwarze die Host´s.
Binär würde der Netzanteil also so aussehen:
11100000
Dezimal ergibt das den Wert 224.
Die Routervergleichsadresse ergibt also dann 255.255.255.224
(Subnet-Mask der Super-Subnetze)
Die Zählschrittweite beträgt 32, da die erste gesetzte 1 auf Position 32 steht.
Das wiederum ergibt folgende Netze:

0-32 mit den Host´s 1-31
32-64 mit den Host´s 33-63
64-96 mit den Host´s 65-95
96-128 mit den Host´s 97-127
128-160 mit den Host´s 129 -159
160-192 mit den Host´s 161-191
192-224 mit den Host´s 193-223
und das Netz 224 ohne adressierbare Host´s, da dies die Routervergleichsadresse überschreiten würden.

Mal angenommen der Router empfängt eine Anfrage an den Host
192.168.1.55
Wie von @AndyGR42 schon gesagt wird mit Hilfe eines logischen UND gegen die Subnetmask (255.255.255.224) verglichen, in welches Teilnetz der Host gehört.

11000000.10101000.00000001.00110111
11111111.11111111.11111111.11100000
-----------------------------------------------------
11000000.10101000.00000001.00100000

Diese Bitfolge ergibt dezimal
192.168.1.32

Der Host gehört also in´s Super-Subnet 32.
__________________
In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
Andy's Gockeltown
AndyGR42 ist offline  
Alt 23.01.2003, 20:10   #7
AndyGR42
Ehemaliger Moderator
 
Benutzerbild von AndyGR42
 
Registriert seit: Oct 2002
Beiträge: 3.617
Netzwerkdienste (Autor: AndyGR42)


DHCP Dynamic Host Configuration Protokol. Ein Verfahren um automatisch diverse Einstellungen für TCP/IP vorzunehmen. Im einfachsten Fall die IP Adresse.
Man benötigt dazu einen DHCP Server. Das kann ein Dienst auf einem Windows oder Linux Server sein oder auf einem Router. Man legt den IP Bereich fest aus dem Client PC's ihre Adresse beziehen sollen. Sagen wir mal, von 10.1.1.1 bis 10.1.1.100. Wird nun auf dem Client PC DHCP aktiviert (bei XP heißt das IP Adresse automatisch beziehen) sendet der Client beim booten einen Broadcast. Das ist eine Rundsendung welche von allen im Netzwerk empfangen wird. Dieser Broadcast hat eine bestimmte Form welche der DHCP Server erkennt. Er identifiziert den Sender anhand seine MAC Adresse. Das ist die fest eingebrannte, eindeutige Kennung einer jeden Netzwerkkarte.
Nun wählt der DHCP Server eine freie Adresse aus dem Pool und weist sie dem Client zu. Bei der Gelegenheit können auch noch eine Menge mehr Parameter übergeben werden. Man kann auch IP Adressen fest mit einer MAC Adresse verknüpfen, so das ein PC immer die gleiche Adresse bekommt. Oder man setzt die sog. Leasedauer sehr hoch an. Das ist die Zeit, wie lange die Adresse Gültig bleibt. Wenn die Zeit sehr hoch ist hat der PC quasi auch immer die gleiche Adresse.
Im Heimlan ist das eigentlich nur dann sinnvoll wenn Du z.B. mit einem Notebook zu Hause und in der Firma oder Uni arbeitest und nicht immer die Adresse von Hand ändern willst! Oder wenn Du oft Besuch zum zocken bekommst. Dann brauchen Deine Kumpels nur auf DHCP umstellen und es läuft.

DHCP & Windows XP hat, im Gegensatz zu den anderen Windows Systemen den Vorteil das es sich selbst eine Adresse aus einem privaten Bereich verpasst, wenn es keinen DHCP Server findet und keine IP Adresse eingetragen wurde. So wird das Netzwerk wenigstens gestartet. Ohne Gültige IP oder DHCP Server hatte das auf den anderen Systemen zur Folge das der TCP/IP Protokolstapel nicht gestartet werden konnte und eine Fehlermeldung rumgenervt hat. In vielen Fällen wurde gar das ganze Netzwerk Device nicht gestartet so das auch Verbindungen zu DSL Modems nicht funktionieren.

Proxy Ein Proxy Server dient dazu Web Inhalte von HTTP, FTP und ähnlichen Servern zwischen zu speichern. Macht Sinn in Netzwerken wo viele Leute auf das Internet zugreifen wollen. Die Inhalte müssen dann nicht für jeden Einzelnen gesaugt werden wenn mehere die gleichen Seiten ansurfen. Ein Proxy kann auch als Sicherheitsmaßnahme für Firmen dienen, da man keinen direkten zugriff aus dem Firmennetz auf das Internet erlauben muß. Nicht zu verwechseln mit einem Router!

Einträge für Proxys im Webbrowser müssen nur gemacht werden, wenn auch eine solche Software installiert wurde oder Euer Provider einen solchen anbietet/vorschreibt!
__________________
In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
Andy's Gockeltown

Geändert von AndyGR42 (23.01.2003 um 20:16 Uhr).
AndyGR42 ist offline  
Alt 24.01.2003, 12:00   #8
AndyGR42
Ehemaliger Moderator
 
Benutzerbild von AndyGR42
 
Registriert seit: Oct 2002
Beiträge: 3.617
XP: MiniDump/Bluscreen auswerten (Autor: AndyGR42)


Diese Anleitung ist mit XP getestet sollte sich aber auch auf Win2000 anwenden lassen.

Das Problem hatte wohl jeder schon mal. Aus irgenwelchen, unerfindlichen Gründen startet XP plötzlich neu oder ein sog. "Bluescreen of death" wird angezeigt. Häufig erschließen sich die Gründe nicht sofort. Da kann das DumpFile helfen, welches von XP in solchen Fällen abgespeichert wird.
Mit den Standardeinstellungen wird XP bei einem Fehler einen automatischen Neustart machen und ein kleines Speicherabbild schreiben. Es empfielt sich den automatischen Neustart zu deaktivieren.

Start->Systemsteuerung->System Dort auf der Registerkarte "Erweitert" in den Einstellungen von "Starten und Wiederherstellen" die Option "Automatisch Neustart durchführen" deaktivieren.

In den gleichen Einstellungen kann man auch das Verzeichnis für das kleine Speicherabbild einstellen.

%SystemRoot%\Minidump entspricht bei einer Standard Installation c:\windows\minidump Das Verzeichnis wird erst angelegt, wenn das erste DumpFile abgespeichert wird.

Nun hat XP den Rechner neu gestartet und Ihr wisst nicht warum. Das DumpFile könnte Aufschluß geben, ist aber irgendwie nicht lesbar. Dazu benötigt Ihr die Windows Debug Tools. Dieses könnte Ihr bei Microsoft kostenlos herunter laden.

Download:
Windbg für 32-Bit Betriebssysteme
Windbg für 64-Bit Betriebssysteme

Nach der Installation startet Ihr die Debug Tools.

Start->Debugging Tools for Windows->WinDbg

Dann öffnet Ihr das DumpFile. Die Dateien finden sich normalerweise im Verzeichnis C:\WINDOWS\Minidump\ und deren Name enthält das Datum, z.B.: Mini051702-01.dmp

Files->Open Crash Dump->"..."

Nun erscheinen im Debugger zwei Fenster. Das eine heißt "Disassambly" und kann geschlossen werden. Das Andere heißt "Command". Wenn Ihr die Debuggerfenster maximiert habt steht der Name ganu oben in eckigen Klammern im Fenstertitel!

Die ersten vier Zeilen in dem Fenster sehen ungefäher so aus:

Microsoft (R) Windows Debugger Version 6.1.0017.1
Copyright (c) Microsoft Corporation. All rights reserved.

Loading Dump File [C:\WINDOWS\Minidump\Mini051702-01.dmp]
Mini Kernel Dump File: Only registers and stack trace are available


Die interessanten Informationen, welche auch auf dem Bluescreen enthalten sind, finden sich unten und sehen z.B. so aus:

*****************
* Bugcheck Analysis *
*****************

Use !analyze -v to get detailed debugging information.

BugCheck CE, {f7c619f3, 0, f7c619f3, 0}

***** Kernel symbols are WRONG. Please fix symbols to do analysis.

Probably caused by : redbook.sys ( redbook+9f3 )


Der Fehlercode "BugCheck" kann z.B. in der Knowledge Base von Microsoft gesucht werden. In der Regel finden sich aber Angaben zu Dateien, meist .dll Dateien, welche die Fehler verursachen. Ihr könnt Diese suchen und mit Hilfe der Eigenschaften herausfinden zu welcher Anwendung oder zu welchem Treiber sie gehören um so der Lösung auf die Spur zu kommen.

Kommt Ihr gar nicht weiter könnt Ihr den gesamten Inhalt des Fensters mit der Maus oder STRG-A markieren und in den Editor kopieren. Das speichert Ihr als .txt Datei ab und hängt es an Euer Posting. Mit ein bisschen Glück kann das Forum Euch dann helfen!
__________________
In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
Andy's Gockeltown

Geändert von Damien (28.07.2007 um 18:54 Uhr).
AndyGR42 ist offline  
Alt 26.02.2003, 01:12   #9
Riplexus
Suchfunktion-Finder
 
Benutzerbild von Riplexus
 
Registriert seit: Feb 2003
Beiträge: 349
Riplexus eine Nachricht über ICQ schicken
Hardware Mod ATI Radeon 9500 -> 9700pro (Autor: Riplexus)

Ich erkläre mal wie man eine Radeon 9500 auf Radeon 9700 Pro Niveau übertaktet. (Wie bei allen Übertaktungen geht auch hier die Garantie verloren):

Zu allererst die technischen Daten der Radeon Karten, wobei man zwischen den Radeon 9500 Modellen mit 128 MB und mit 64 MB Ram unterscheiden muss:

Radeon 9700 Pro:
325 Mhz Chiptakt
310 (Dank DDR effektiv 620) Mhz Ram-Takt
8 Pixelpipelines
256 Bit Speicheranbindung
128 MB DDR- Ram

Radeon 9500 (128 MB):
275 Mhz Chiptakt
270 (effektiv 540) Mhz Ram-Takt
4 Pixelpipelines
256 Bit Speicheranbindung
128 MB DDR- Ram

Radeon 9500 (64 MB):
275 Mhz Chiptakt
270 (effektiv 540) Mhz Ram-Takt
4 Pixelpipelines
128 Bit Speicheranbindung
64 MB DDR- Ram

Das erste was auffällt ist der wichtigste Unterschied zwischen den beiden 9500er Modellen. Die Variante mit nur 64 MB Ram hat eine auf 128 Bit halbierte Speicheranbindung. Dies ist allerdings ein wichtiger Bestandteil der späteren Performance. Darum kann man eine Radeon 9500 mit 64 MB Ram nur auf Radeon 9500 Pro übertakten, wobei man die 128 MB Version bis auf 9700 Pro Niveau tunen kann.

Eine weiterer wichtige Voraussetzung zum Übertakten ist die Tatsache, dass alle drei Boards das Boardlayout (wie die einzelnen Bestandteile auf der Karte angeordnet sind und was alles verbaut wurde) der Radeon 9700 Pro besitzen. D.h. dass die Radeon 9500 eine "gedrosselte" Radeon 9700 Pro ist.

Es wurden 2 Sachen "runtergedrückt". 1. Die Pixelpipelines wurden halbiert. Und 2. Die Chip/Ram-Taktraten sind niedriger.

Wir kümmern uns zuerst um 1.:
Da das Boardlayout gleich der 9700 Pro ist heist das, dass auch 8 Pixelpipelines auf dem Board verbaut wurden aber nur 4 genutzt werden. Wird müssen also nur noch die 4 weiteren Pixelpipelines aktivieren. Um das zu schaffen müssen wir ein bischen an der Karte rumbasteln. (Dazu braucht man ein fläschen Leitsilber, ein dickes Haar und Tesa-Band)
Als erstes entfernen wir den Kühler. Dann suchen wir die Widerstandsgruppe (Bild) und kleben ausenrum (isolieren) Tesa-Band drüber.

Dann nehmen wir das dicke Haar, tauchen es in das Leitsilber ein und verbinden die 2 Widerstände auf dem Grafikchip miteinander. (Bild)

Nachdem man es eine Stunde trocknen gelassen hat kann man den Kühlkörper wieder draufsetzten und die GraKa einbauen.
Und schon haben wir 4 weitere Pixelpipelines aktiviert!

Nun benötigt man nur noch ein Biosflash und man kann die Karte übertakten.

Um das Bios zu flashen ( das alte Bios mit einem neuen überspielen (den der Radeon 9700 Pro)) müsst ihr ein Programm runterladen (könnt ihr hier runterladen).

Dann die .zip-Datei in ein Ordner entpacken und eine Startdiskette erstellen. Anschließen muss man von der Startdiskette booten und in den eben erstellten Ordner reingehen. Zuerst "atiflash -s 0 alt" eingeben und auf enter drücken. Damit speichert man das alte Bios. Danach nur noch "atiflash -u 0 -f 9700np.bin" eingeben und mit "yes" bestätigen. Nun wird das neue Bios auf die Grafikkarte überspielt.


Der nächste Schritt den wir machen müssen ist, dass man den Catalyst Treiber (Treiber für ATI Radeon Grafikkarten) noch einmal installieren muss und schon wird sie als Radeon 9700 Pro erkannt. Nur noch mit dem Übertaktungstool "RivaTuner" (Langsam!!) auf 9700 Pro (sprich 325/310 Mhz Chip/Speicher-Takt) Niveau hochschrauben und fertig ist die frische Radeon 9700 Pro!!

Ich habe diese Methode bei meiner Sapphire Radeon 9500 128 MB angewendet und es hat geklappt. Bei einem Kumpel von mir auch. Ich kann euch aber keine Garantie darauf geben das es 100 % funktioniert.




MfG,
RiP
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg oc radeon 9500 3.jpg (14,5 KB, 7806x aufgerufen)

Geändert von AndyGR42 (28.02.2003 um 20:39 Uhr).
Riplexus ist offline  
Alt 31.03.2003, 03:31   #10
Damien
Ehemaliger Moderator
 
Benutzerbild von Damien
 
Registriert seit: Aug 2001
Beiträge: 7.023
ATI 9500/9700 Guide - Teil I: Troubleshooting (Autor: Damien)

I. troubleshooting:

allgemein:
-alte treiber IMMER deinstallieren (mit contol panel)
-fastwrites im bios ausstellen
-wenn agp8x board bei problemen mit agp4x testen
-das NT sollte mind 300W haben (laut ati; eigenlich ist nur die combined power wichtig [3,3V & 5V]
die ca 180W betragen sollte)
-neueste grafik- und chipsatz treiber installieren

1. system reagiert nicht, datenverlust bzw MFT fehler (nur unter win 2k/xp)
problem: sobald die catalyst treiber installiert werden treten schwere datenverluste auf und
das system ist voll ausgelastet, normales arbeiten ist nicht mehr möglich
lösung: treiber entfernen, im vga modus/abgesicherten modus starten bzw andere graka einbauen.
dann in der systemsteuerung unter system -> erweitert -> systemleistung einstellungen -> erweitert
-> speichernutzung auf programme NICHT auf systemcache

2. horizontale "wellen" laufen vertikal über den bildschirm
problem: das bild wird durch vertikal laufende wellen gestört. tritt meist bei allen auflösungen unf frequenzen auf.
(ursache ist mangelne abschirmung der karte ggn elektromagnetische strahlung)
lösung: den monitor via mitgelieferten DVI adapter anschließen (oder karte tauschen )

3. 60Hz bug unter 2k/xp (auch r200)
problem: alle auflösungen starten mit 60Hz (sicherheitseinstellung von 2k/xp)
lösung: im control panel unter "anzeige" den monitor auswählen und die gewünschte wiederholrate einstellen

4. stuttering
problem: in spielen treten leistungseinbrüche auf bzw die fps sinken drastisch -> es stottert (engl. stuttering)
oder das spiel läuft deutlich zu langsam (<15fps), obwohl aufgrund der systemkonfiguration höhere fps zu erwarten sind.
bsp. freelancer (in menüs oder beim aktivieren der cruise engine), cs (im ogl mode) etc.
(ursache ist die verteilung der priorität auf hintergrundprogramme)
lösung: unter eigenschaften von anzeige -> einstellungen -> erweitert -> problembehandlung
den regler eine stufe tiefer stellen (nach links), das problem wird dadurch idR behoben, meist hilft auch ein treiberupdate, alledings kann hierbei natürlich nur gegen bereits bekanntes stuttering vorgegangen werden (dh der fehler wird auch in zukunft auftreten).
tritt der fehler immernoch auf, sollten alle hintergrundprogramme wie virenscaner, monitoring tools etc beendet werden.

5. tv-out (auch r200)
generel:
1. scart adapter kaufen
2. nur PAL bios flashen
3. sicherstellen das PAL eingestellt ist (anzeige -> format)

problem: ok, hab ich alles gemacht, aber das bild ist nur schwarzweiß
lösung: die kanäle für helligkeit und farbe müssen zusammengeschaltet werden
dazu mit silberleitlack oder einem dünnen draht die pins verbinden (männl.) oder am gegenkabel (weibl.) den draht "reinstecken"
alternativ könnte man auch versuchen alle möglichen adapter zusammenzuschließen, in der hoffnung das ein adapter die kanäle von
haus aus verbindet

(nein ich bin nicht alexander )

problem: tv kann nicht aktiviert werden (entsprechender button ist grau)
lösung: in der registry (ausführen-> regedit) muß der eintrag 'TVForceDetection' auf 1 gesetzt werden
win9x/me: unter HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\ATI Technologies\Driver\0000\DAL von 00 00 00 00 auf 01 00 00 00
win2k/xp: nach TVForceDetection suchen und von 0 auf 1 setzen (achtung das kann SEHR oft vorkommen!)

in den neuen catalyst versionen ist es möglich diese einstellungen im control panel vorzunehmen, dazu einfach unter anzeige -> störungsbeseitigung, "erkennung meines tv erzwingen" aktivieren

6. agp 4x/8x und/oder agp oberflächenbeschleunigung lässt sich nicht aktivieren
problem: der agp4x modus wird nicht aktiviert obwohl er im bios an ist
lösung: es vorkommen, daß die agp einstellungen nach der treiberinstallation nicht richtig erkannt werden, wenn nach einer erneuten treiber installation der fehler immer noch auftritt, muß der treiber manuell installiert werden (dadurch wird die automatische hardware erkennung nicht aktiviert):
-derzeitige treiber deinstallieren
-neustart
-treiber exe ausführen und nach dem entpacken abbrechen
-im gerätemanager -> vgaadapter -> treiber aktualisieren

7. Anti-Alaising einstellungen werden erst nach dem neustart übernommen
Problem: obwohl im control panel die AA einstellungen scheinbar korrekt übernommen wurden, sind sie im spiel nicht aktiv
Lösung: neustart oder in der registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ATI Technologies\Desktop\{ID} den wert für "3D" auf "00 00 00 00" setzen, dadurch wird das 3D tab im control panel durch die alten OpenGL und Direct3D tabs ersetzt.
__________________


"Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren." - Benjamin Franklin

Geändert von Damien (03.03.2004 um 07:03 Uhr).
Damien ist offline  
Alt 31.03.2003, 03:36   #11
Damien
Ehemaliger Moderator
 
Benutzerbild von Damien
 
Registriert seit: Aug 2001
Beiträge: 7.023
ATI 9500/9700 Guide - Teil I: Tuning (Autor: Damien)

II. tuning:

1. 9500np (non pro) zur 9700/Pro machen
siehe anderer guide

2. 9500Pro und 9700np übertakten
dazu ist meist ein neues bios nötig, da ati eine übertaktungssperre einprogrammiert hat.
http://www.3dchipset.com/bios/ati/warp11/index.php
http://www.ati-news.de/HTML/Download/auswahl.shtml
WICHTIG!! unbedingt ein PAL bios nehmen, da ihr sonst den TV-Out nicht richtig nutzen könnt.
ich würde diese "biose" empfehlen:
für 9500Pro
für 9700np
-desweiteren braucht ihr das ati flashtool (version2).
-dos startdiskette erstellen (rechtsklick auf das FDD -> formatieren -> MS-DOS startdiskette erstellen).
-flashtool und das bios rüberkopieren.
-neustarten und von diskette booten (falls nötig im bios umstellen).
-im dos gebt ihr ein: atiflash -f -p 0 biosfile.bin
(falls ihr das alte bios sichern wollt atiflash -s 0 oldbios.bin eingeben)

jetzt könnt ihr im windows die graka übertakten zb mit powerstrip oder dem r3dtweaker...

3. aus 9700/Pro eine FireGL X1 machen
http://www.nvworld.ru/docs/sfgl_e.html
anm: ist nur wirklich zu empfehlen, wenn ihr mit CAD programmen o.ä. arbeitet

4. tunen mit dem Rage3D Tweaker download
ausgehend von den standart ati einstellungen:

D3D
Alternate Pixel Center aus
colorfill an
Disable HierZ aus
Disable HyperZ aus
Enable W Buffer aus
Guard Band Clipping an
Table Fog aus
W Fog aus
Z compres HIGH
Z Fog aus
Z Mask an

beim rest häckchen setzten

OGL
3Dnow! an
AGP Textures aus
Disable HZ aus
(Dynamic Dithering an)
FastZMask Clear an
FastAAlines an
(Force 16bit textures aus)
HW Pageflip an
HierZ an
KTX buffer an
Line AA an
Macro/Micro Tile an
MultiTex an
SSE an
(SSE2 an für P4)
TCL an (alle)
Vid MemTex an
Z Comp an
ZComp4all an

Driver & Display
Accelerate alle an

DVD and MMC
alle an außer Enable HDTV modes

Windows
Disable paging exec an
IOPage ganz rechts
rest aus

um höher takten zu können, muß unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Game Util\ATI Radeon Overclocker
"UpperCoreX" und "UpperMemX" erhöht werden (zb 1.5 und 1.3)

5. treiberpfad der 9800/Pro für 9500/9700 freischalten (nur mit cat3.2) info
-cat3.2 & cp (control panel) downloaden
-die gemodete ati2mtag.sys saugen
-entpacken wie unter I.6 beschrieben
-im entpackten verzeichnis die ati2mtag.sy_ löschen und die ati2mtag.sys reinkopieren
-treiber & cp deinstallieren
-neustarten
-treiber aktualisieren (pfad ist logischerweise das entpackte verzeichnis)
-neues cp installieren

ob ihr wirklich richtig steht seht ihr wenn ihr, unter eigenschaften von anzeige -> einstellungen -> erweitert auf grafikkarte geht
(da sollte chiptyp: Radeon 9800AGP stehen)


6. VMOD für 9500/9700
mach ich später

7. VMOD für 8500
später


falls noch was dazu soll einfach melden.
__________________


"Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren." - Benjamin Franklin

Geändert von AndyGR42 (01.04.2003 um 11:13 Uhr).
Damien ist offline  
Thema geschlossen


Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Thema bewerten
Thema bewerten:

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Erstellt von Forum Antworten Letzter Beitrag
[diablo2]gibt mir bitte so viel infos und tipps über diablo 2exp wie möglich toplak Alles was kein Action Game ist 18 02.03.2003 12:14


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:03 Uhr.